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Höhlenmenschen

Nachdem wir uns am Abend zuvor chinesisch überfressen hatten, fuhren wir nach verkürztem Frühstück (und ohne Kaffee) los, wir hatten schließlich eine lange Strecke vor uns.

Das Wetter in California war auch nicht viel besser als in Oregon, also hielten wir uns nur kurz dort auf und durchquerten die Redwoods im Jedediah Smith Redwoods State Park auf vier Rädern. Wenn man in einem Wald von mindestens 500 Jahre alten und 100 Meter hohen Bäumen steht, fühlt man sich mal wieder ganz klein. Bleibt zu hoffen, dass nicht doch Gefahren für die Gewächse bestehen und auch noch spätere Generationen dieses einmalige Stück Natur bewundern können.

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Weiter ging’s nach Cave Junction, und von dort über schmale Serpentinen hinauf zum Oregon Caves National Monument. Die Höhlen wurden 1897 von einem Jäger auf der Suche nach seinem Hund entdeckt. (Der Hund war seinerseits hinter einem Bären her.) Das ganze erfährt man natürlich nur auf einer ausführlichen, 90-minütigen Tour, die informativ und lustig, aber nie langweilig war. Und für $8 bekommt man hier echt was geboten, inklusive Rückenschmerzen wegen Tunnel von gut 100cm Höhe.

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Zurück auf dem Highway ließen wir die restlichen 100 Meilen relativ schnell hinter uns und fanden unser Motel (mit voller Blase) leider erst beim zweiten Anlauf. Ich hatte nur die Adresse aufgeschrieben, aber nicht, ob es im Süden oder Norden der Stadt ist, und prompt schlug Murphys Gesetz zu (na gut, alles lief nicht schief!). Ein anschließender Abstecher zur benachbarten Westernstadt Jacksonville war nett, aber hat uns nicht wirklich umgehauen. Nennenswerte Kleinigkeit: Die Fahrt dorthin zeigte mal wieder die Allgegenwärtigkeit von Friends. Nachdem wir Rachel Drive gekreuzt hatten, war eine der nächsten Querstraßen Ross Lane.

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So, und jetzt ab ins Bett — wir haben morgen viel vor!


Medford, OR

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