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Seattle, Tag 2

Entgegen unseren eigentlichen Plänen entschieden wir uns auszuschlafen und nicht den Pike Place Market in aller Frühe zu besuchen (aufgeschoben ist nicht aufgehoben — morgen ist ja auch noch ein Tag). Los ging es dann mit der Monorail, der Hochbahn in Seattle. Auf dem Plan sah die Strecke recht lang aus, aber bei der Geschwindigkeit der Bahn waren wir im Nullkommanichts im Shopping District von Seattle — shoppen, shoppen, shoppen. Naja, gekauft haben wir nichts, aber das Viertel ist echt stark — ein Geschäft und ein Kaufhaus neben dem nächsten.

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Weiter ging es in das Viertel Pioneer Square — hier gibt es nette Häuser und Raum zum Sehen und Gesehen-werden. Allerdings fehlt ein großer zentraler Platz wie der Pioneer Place in Portland, wo sich alle Welt trifft und es nicht entscheidend ist, wie man aussieht oder wer man ist.

Nächste Station: Chinatown bzw. International District. Von diesem Viertel waren wir ein wenig enttäuscht. Überall hatten wir von dem blühenden und farbenfrohen Leben in Chinatown gelesen. Nix da. Das einzige gute war das Essen, das wir uns beim Thai geholt haben. LECKER!

Von Chinatown ging es dann mit dem Waterfront Trolley, einem alten Straßenbahnwagen, wieder in Richtung Seattle Center und von dort in unser Hotel. Da schnappten wir uns unser Auto und fuhren zum Universitätsviertel. Hier könnten wir es aushalten. Der University Way war echt stark — ein Stöberladen neben dem anderen. Das Café im Universitätsbuchladen gefiel uns besonders gut — nicht nur wegen dem Kaffee. Wir konnten in aller Ruhe unsere Emails checken. Nun gut, bei André gab es einige Probleme, die erst einmal noch gelöst werden müssen…

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Unsere letzte Station sollte die Ballard-Schleuse sein, die 100.000 Schiffe pro Jahr passieren. Das war wirklich interessant, besonders weil wir noch ein paar Riesenlachse beobachten konnten, wie sie die Fischleiter “hinaufkletterten”.

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Als wir dann wieder in unser Hotel zurückkamen, bekamen wir erst einmal einen Schock: keiner hatte unser Zimmer aufgeräumt. Als wir an der Rezeption nachfragten, hieß es nur: Wir hatten einen anstrengenden Tag! EXCUSE US! Was für eine schlechte Ausrede ist das denn bitte? Zumal es scheinbar noch freie Zimmer gibt. Wie soll denn der Kundenservice aussehen, wenn alle Zimmer belegt sind??? Hier sind wir definitiv zum letzten Mal gewesen.


Seattle, WA

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  • SCHAPPY 9. September 2005, 21:38

    Es fällt immer häufiger auf, dass zugunsten des Ausschlafens auf einige Sehenswürdigkeiten verzichtet wird :)

    Was kostet eine Übernachtung in dem genannten Hotel; gabs wenigstens nach der Beschwerde ordentliche Betten, dort wird doch i.A. Kundenservice deutlich größer geschrieben als an manchem Ort in Deutschland…

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