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Unter den Wolken

Da uns nicht wirklich viel in Ellensburg hielt, verließen wir die Stadt heute morgen recht schnell in Richtung Mount Rainier, dem höchsten Berg Washingtons. Ein kurzer Blick auf diesen majestätischen Berg war uns ja gestern schon gewährt worden. Und nun wollten wir mehr.

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Allerdings mussten wir erst einige Meilen hinter uns bringen, um überhaupt in die Nähe zu kommen. Und dann, ganz plötzlich und unerwartet, stand er vor uns. 4392m Gestein, Eis und Schnee. WOW!!! Da kommt man sich ganz schön klein dagegen vor. Noch bevor wir allerdings in den National Park einfuhren, besuchten wir die sogenannte Grove of the Patriarchs — eine Insel mit mehr als 1000 Jahre alten Bäumen. Beeindruckend! Diese Bäume haben einmal den gesamten Nordwesten Amerikas bedeckt — Vulkanausbrüche und nachfolgende Klimawandlungen haben dieses Bild allerdings stark verändert.

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Die Straßen im Park waren eigentlich sehr gut befahrbar — wir hatten mehr Anstiege, Gefälle und Kurven erwartet; nur die Wellen im Asphalt waren ein wenig nervig. Aber da wir ja die (wirklich zahlreichen) Blicke genießen wollten, war es auch nicht gar so schlimm, langsamer zu fahren. Mount Rainier zeigte sich immer wieder in einem anderen Licht und einer anderen Gestalt — nur die majestätische Größe blieb ihm immer erhalten.

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Leider war die Bergspitze den ganzen Tag in Wolken gehüllt. Selbst als wir am Abend noch einmal wieder zurückkamen, um den Berg eventuell im Abendlicht zu sehen (nachdem wir unsere Unterkunft in Ashford bezogen und zu Abend gegessen hatten), zeigte Mount Rainier nur ab uns zu ein wenig Gipfel. Nun gut, trotzdem hat sich der Anblick tausendmal gelohnt. Was sagte unser Reiseführer dazu? Tausende Besucher kommen jedes Jahr zum Mount Rainier, um mit einem unvergesslichen Bild in Erinnerung nach Hause zurückzukehren.

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Ashford, WA

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