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Volle Blase, leerer Tank

Heute stand der Crater Lake auf dem Programm. Los ging es in aller Frühe (naja, wenn man bedenkt, dass wir im Urlaub sind, war das schon recht zeitig…). Schließlich hatten wir einige Meilen vor uns. Wir waren gespannt wie die Flitzebogen. Auf dem Weg besuchten wir noch eine Covered Bridge (“Brücken am Fluss” lässt grüßen) und die Rogue River Schlucht.

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Nun ja, die Freude verging uns recht schnell. Wir hatten noch nicht einmal den See gesehen, als mir André sagte, dass der Tank nur noch viertel voll war. Was für ein Schock, denn wir mussten noch etliche Meilen fahren bis zur nächsten Tankstelle. Ein paar Tränen und Diskussionen später entdeckte ich dann auf der Karte eine Tankstelle — nur 12 Meilen entfernt in die entgegengesetzte Richtung. UFF!!! Wir waren uns sofort einig, dass wir diese Gelegenheit nicht ungenutzt lassen konnten (ich brauchte auch mal die restrooms ziemlich nötig!). Danach erschien uns der Crater Lake noch ein wenig blauer, das Wetter noch ein wenig freundlicher und der Tag noch ein wenig schöner.

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Crater Lake war wirklich ein wahnsinnig tolles Erlebnis. Die Farbe des Wassers erschien einfach total unwirklich und wechselte, je nachdem an welcher Seeseite und Höhe man sich befand. Wir haben Bilder über Bilder gemacht und waren immer wieder aufs Neue fasziniert.

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Danach hatten wir noch gut 100 Meilen vor uns bis Bend. Aber die Straße war schnurgerade, so dass André den Tempomaten ausreizen konnte und wir ratz fatz in unserem Motel ankamen.


Bend, OR

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  • mannevompanketal 26. August 2005, 17:00

    Wir könenn Euren Benzinschreck verstehen, seid froh, dass Ihr nicht im death valley wart.

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