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Glasmusik

Heute haben wir uns ein spätes Restaurant-Frühstück gegönnt: Eier, Schinken, Hashbrowns, Pancakes und alles, was dazugehört. Das erste Ziel war Tacomas Glasmuseum. Sehr interessant, vor allem unsere Odysee dorthin: I-5 zur I-705, Abfahrt City Center genommen, Museum nicht gefunden, wieder auf der I-705 gelandet, von dort aus Versehen auf die Route 509 stadtauswärts, zurück und endlich ein Hinweisschild gefunden. Im Shop kann man exquisite Glas-Souvenirs erstehen (und mal ehrlich, die Sachen für weniger als $40 sehen echt billig aus!), und die Galerie hat ein paar Dinge aus der “Moderne-Kunst”-Schublade zu bieten — nichts für schwache Nerven. Dafür genial: Im “Hot Shop” konnten wir einem Gastkünstler und seinen sieben Gehilfen beim Herstellen einer gläsernen E-Gitarre zuschauen. Das ganze hat etwa zwei Stunden gedauert! Nach dem Galeriebesuch war uns klar, dass das Instrument das aufregendste Ausstellungsstück (seit 2003) sein wird…

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Inzwischen war es Nachmittag, und wir schauten noch schnell in Washingtons Hauptstadt Olympia vorbei. Die Stadt ist nicht so schlimm wie Salem, Oregon (dort ist außer dem Kapitol rein gar nichts), aber auch nicht wirklich groß. Und für ein bis zwei Monate an Gesetzgebungs-Sitzungen pro Jahr (!) steht dort ein ganz schön übertriebener, aber eindrucksvoller Campus an politisch genutzten Häusern. “Downtown” Olympia besteht aus ein paar Blocks (wir gewöhnen uns fast daran) und hat ein ganz nettes Café.

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Zurück auf der Interstate (hier fahren sie immer noch wie die verrückten!) fuhren wir weiter bis Centralia, checkten schnell ein und fuhren nach Downtown Centralia. Schon wieder déjà-vu, aber ein paar Antiquitäten-Läden hatten es uns angetan, und wir werden morgen zurückfahren, wenn alles offen hat!

Nachtrag: Ich weiß ja, wir sehen hier viel zu viel fern, aber dass Anje gleich die Fernbedienung im Müll versenkt…


Centralia, WA

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