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Die Goldene Stadt – revisited

Beide waren wir schon in Prag — zu unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichen Leuten. Nun ging es also gemeinsam in die goldene Stadt, um eine Studienfreundin von mir zu besuchen. Als Transportmittel wählten wir die Bahn (schließlich arbeite ich da), und auch wenn ich eigentlich bis zur Grenze die 1. Klasse hätte nutzen können, leistete ich André großzügigerweise in der “Holzklasse” Gesellschaft. *smile*

Nach einer langen Arbeitswoche und ebenso langen Zugfahrt kamen wir völlig geschafft an und wollten eigentlich nur noch ins Bett. Weit gefehlt! Ich hatte Katha lange nicht mehr gesehen und es gab so viel zu erzählen! Also reisten wir per Fotoalbum durch die halbe Welt — Kopenhagen, Hongkong, Shanghai und USA standen auf dem Programm. Da wurden Erinnerungen wach…

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Dementsprechend ging es am nächsten Tag erst gegen Mittag los, aber unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht — Prag hat einiges zu bieten: schöne Plätze, renovierte Häuser (zumindest dort, wo Touristen sind), viel Kultur, himmlisches Essen, leckeren Café Latte und Wahnsinns-Geschäfte.

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Leider kann das nur bedingt über die Tatsache hinwegtäuschen, dass Prag hauptsächlich von den Massen an Touristen lebt, die jedes Jahr nach hierher kommen. Und da Touristen auch eine Menge Geld mitbringen, sind die Preise an dem Touristen-Stätten auch entsprechend. Wir konnten allerdings von unserem Guide profitieren und speisten zumeist in Restaurants, die noch Insidern vorbehalten sind.

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Schaut man allerdings wirklich einmal hinter die Touristen-Kulisse, sieht man eben auch, dass in Prag ganz andere Standards existieren als in Deutschland. Man merkt, dass man in Osteuropa ist und Geld keine Selbstverständlichkeit ist wie bei uns.

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Natürlich war dann Samstagabend “gepflegtes” Ausgehen ein absolutes Muss und so fanden wir uns cocktailschlürfend und absteppend in den Clubs Prags wieder. André ließ ein wenig den Tanzmuffel raushängen und auch meine Überredungskünste scheiterten kläglich. *smile* Doch wir Mädels ließen uns davon nicht abschrecken, ließen die Puppen tanzen und schwelgten in den Erinnerungen unserer Studienzeit.

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Da jedoch schöne Wochenende (auch verlängerte) leider viel zu schnell vorbei gehen, waren wir Montagabend auch wieder eins zwei fix in Berlin…

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  • schmidt 12. Juni 2006, 22:14

    Warum gibt es eigentlich von dieser Rubrik keinen Feed. So liest man also diese herrlichen Reiseberichte erst, wenn es doch schon fast wieder vergessen ist. Danke trotzdem für die schönen Eindrücke.