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ALBA Berlin vs Skyliners Frankfurt

Schon lange hatten wir uns vorgenommen, mal wieder dieses ganz besondere Feeling zu spüren, dass wir bei dem NBA-Spiel zwischen den Portland Trail Blazers und den Seattle SuperSonics erlebt hatten.

Am Samstag haben wir es dann umgesetzt: wir waren Zuschauer beim Bundesliga-Spiel zwischen ALBA Berlin und dem Team der Deutsche Bank Skyliners Frankfurt. Unser erster Besuch in der Max-Schmeling-Halle überraschte uns: kaum hatten wir den Eingang passiert, waren wir auch schon mitten im Geschehen. Kurz vor Spielbeginn war die Stimmung mächtig am Brodeln. Als wir auf unseren Plätzen dann noch Klatschpappen fanden, waren auch wir nicht mehr zu halten.

Ein witziges Zwischenspiel gab es gleich kurz nach Beginn des Spiels: ein Spieler der Skyliners hatte seine Kontaktlinse auf dem Spielfeld verloren, so dass zehn Riesen im Kreis standen oder knieten, in dem Versuch die Kontaktlinse auf dem Boden zu sichten.

Vor allem die erste Hälfte des Spiels war sehr spannend, da die beiden Mannschaften sich nichts schenkten. Erst am Ende des zweiten Viertels führte ALBA mit mehr als 10 Punkten. Diesen Vorsprung ließen sie sich dann auch in der zweiten Hälfte des Spiels nicht mehr nehmen. Und so gewann ALBA mit 74:64.

Trotz der tollen Stimmung in der Halle fehlte uns noch der letzte Kick. Wir hatten das Gefühl, dass die Angriffe auf beiden Seiten nur verzögert erfolgten und auch die Treffer nicht so zahlreich waren. Das hatten wir von der NBA anders in Erinnerung. Auch die Cheerleaders, das ALBA Berlin Danceteam, waren zwar gut, aber eben nicht spektakulär. Niedlich waren vor allem die Albambinis, eine Gruppe 5- bis 11-jähriger Tänzerinnen.

Nichtsdestotrotz waren unsere Klatschpappen am Ende des Spiels mächtig zerfetzt (und die Zuschauer vor uns ziemlich berieselt).

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