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Das Beste kommt zum Schluss

Das Leben zweier älterer Männer verändert sich schlagartig, als sie todkrank in einem Krankenhauszimmer aufeinander treffen. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein — der eine vom Typ ehrlicher Arbeiter und liebender Familienmensch, der andere reicher und knallharter Geschäftsmann.

Im Angesicht des nahenden Todes erstellen sie ihre Löffelliste (eng.: bucket list) voller Dinge, die sie sich während ihres Lebens nicht erfüllt haben. Und so raufen sich die beiden zusammen und jetten um die Welt, um all die Punkte auf der Liste “abzuarbeiten”.

Ihre Reise ist reich an Erkenntnissen: während der eine den Abstand zu seiner eintönig gewordenen Ehe zunächst genießt und dann erkennt, wie sehr er seine Frau doch noch liebt, muss der andere einsehen, dass ihn sein Verhalten im Lauf der Jahre zu einem einsamen Mann gemacht hat. Und so finden beide Männer kurz vor ihrem Tod doch noch ihren Seelenfrieden.

Jack Nicholson und Morgan Freeman sind eine wunderbare Besetzung für die beiden verschrobenen Hauptfiguren. Auch wenn oder gerade weil die beiden auf der Leinwand noch nie dermaßen alt wirkten, erscheint der Film so authentisch. Und obwohl sich der Film ums Sterben dreht, geht man mit einem guten Gefühl aus dem Kino.

Fazit: für Hollywood-Verhältnisse ein leiser, aber feiner Film.

Kleiner Hinweis für “Will & Grace”-Fans: “Just Jack”-Darsteller Sean Hayes spielt den treuen Assistenten von Jack Nicholson.

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