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Eltern-Kind-Cafés

Langsam wird es draußen ja wieder etwas wärmer und wir können mit unserem Sohnemann auf Spielplätze gehen, damit er sich am Wochenende austobt (schließlich beginnt jetzt die erste richtige Spielplatzsaison für den Racker). In der kälteren Jahreszeit war das nicht so einfach. Wo geht man mit einem ausgelassenen, teils überschwänglichen und bewegungsfreudigen Kind hin, dass keine Lust auf Stubenhocken mit den Eltern hat??? Die Antwort: in eines der etlichen Eltern-Kind-Cafés im Kiez.

Nach anfänglichem Nichtwissen ob der Existenz solcher Cafés haben wir erst sehr spät die tollen Möglichkeiten entdeckt: das Kind kann mit anderen Kindern spielen und neue Sachen entdecken, während die Eltern sich mal entspannt zurücklehnen, einen Kaffee trinken und Gesellschaftsstudien betreiben können. Herrlich!!!

Mein/unser Stammcafé war zunächst die Rappelkiste, ein kleines, aber feines und sehr gemütliches Café mit einer sehr, sehr entspannten Atmosphäre. Sowohl die Getränke (es gibt z.B. leckere Eiskaffees/-schokoladen) als auch die Kuchen etc. sind sehr lecker! Ein Spielentgelt wird nicht erhoben. Leider hat die Rappelkiste am Wochenende nur Sonntag nachmittags geöffnet; die einzige Gelegenheit für voll berufstätige Eltern.

Weiterhin waren wir schon im Amitola Familiencafé. Das ist eine Art “Kette”, denn es gibt auch ein Spielwaren- und Bekleidungsgeschäft. Das Café ist recht groß und damit fast ein wenig unübersichtlich. Generell hat mir die Atmosphäre dort nicht so gut gefallen. Es wirkte auf mich fast so, als wären die Kinder den Mitarbeitern eine zu große Last. Daher waren wir auch nicht sehr oft da. Soweit ich weiß wird mittlerweile ein Spielentgelt erhoben.

Am Wochenende vor Ostern waren wir dann das erste Mal in der Knilchbar. Das Café ist in mehrere Räume aufgeteilt, so dass die Kinder richtig herumtoben können. Ein toller Kletterboden (abgehängte Decke) für ältere Kinder und eine Menge Spielzeug sind vorhanden. Guter Kaffee und sehr leckere Kuchen gehören u.a. zum Angebot. Das Spielentgelt beträgt maximal 2 Euro (altersabhängig). Hier waren wir nicht zum letzten Mal!

Ausprobieren sollten wir jetzt noch die Kinderwirtschaft. Die Bilder sind vielversprechend!!!

Mir ist noch wichtig zu sagen, dass die Eltern-Kind-Cafés meiner Meinung nicht dazu da sind, seine Kinder abzuladen, um seine Ruhe zu haben. Es ist nur eine weitere Möglichkeit, die Zeit mit seinem Kind spannend zu gestalten (und sicherlich selbst ein wenig Entspannung zu finden, ja). Als wir in der Knilchbar waren, wurde ich gleich von mehreren Kindern belagert, denen ich eine Geschichte (und dann noch eine und noch eine) vorlesen sollte. Das habe ich sehr gern getan. Allerdings hatte ich das ungute Gefühl, dass die Eltern der Kinder das für meinen Sohn nicht tun würden. Schließlich machen sie es ja scheinbar nicht einmal für die eigenen Kinder…

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