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Mehr als Manhattan

Wer „New York“ sagt, meint im Allgemeinen die Insel Manhattan. Kein Wunder: Nahezu alle bedeutenden Sehenswürdigkeiten sind hier zu finden.

Aber New York ist eben doch mehr als nur Manhattan. Daher ging’s heute nach Brooklyn, mit 2,5 Millionen Menschen der größte Bezirk der Stadt. (Als eigenständige Stadt wäre Brooklyn die viertgrößte im Lande.)

Auch wenn die Sonne heute unerbittlich war (Luxusproblem!), ist ein Spaziergang über die Brooklyn Bridge einfach ein Muss. Und kaum waren wir in Brooklyn angekommen, ging es auch schon los mit dem Manhattan-Bashing: „It’s always better and cheaper in Brooklyn“ ruft uns der Mann zu, der Wasserflaschen für $1 verkauft. Zugegeben, das ist günstig — war aber auch schon auf der anderen Seite zum gleichen Preis zu haben.

Schatten gab’s erst wieder am Rathaus. Von dort sind wir zur Brooklyn Heights Promenade, genossen erst den Blick auf die Skyline (das allein ist schon Grund genug, mal von Manhattan wegzukommen) und danach ein Eis.

Dann zum Prospect Park (von den Machern vom Central Park), wo Jungs Baseball spielten und Männer in Dreadlocks Drachen so hoch steigen ließen, dass eine Behinderung der zivilen Luftfahrt nicht auszuschließen war.

Letzter Halt: Coney Island. Ganz im Süden Brooklyns befindet sich dieser Vergnügungspark. Auch das ist New York City. Dort war es zum ersten Mal draußen kälter als in der klimatisierten U-Bahn. Der Atlantik macht sich bemerkbar.

Die Größe der Station ließ uns erahnen, wie voll es hier im Sommer sein muss. Muss man mal gesehen haben, aber auch hier werde ich keine Achterbahn fahren.

45 Minuten mit der U-Bahn später und Manhattan hatte uns wieder. Und wie: Ein Tag in Brooklyn lässt einen schnell vergessen, wie wuselig es hier ist. Noch schnell zwei Burrito gekauft und ab damit ins Hotel.

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