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Eindrücke von der EuRuKo 2011

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Ihr kennt mich ja: Ich habe beruflich viel mit der Programmiersprache Ruby zu tun und empfehle sie sogar Anfängern.

An diesem Wochenende fand die EuRuKo in Berlin statt. Diese jährliche Konferenz wird von der Community organisiert und fand davor in Krakau statt.

Die Konferenz ist durch die Art der Organisation eher informell, was die ganze Sache nur sympatisch macht. In der Berliner Ruby-Szene kennt man sich — und das schließt die Sponsoren ein. Trotzdem zieht die Veranstaltung Besucher nicht nur aus Europa, sondern der ganzen Welt an.

Stilecht wurde das Kino International als Veranstaltungsort ausgewählt — in meinen Augen ein echter Geniestreich des Orga-Teams! Es finden keine Veranstaltung parallel statt (was ich nur begrüße), und daher ist ein Kino ideal für die EuRuKo.

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Highlights

Die Highlights der Konferenz in Kürze:

  • Keynote — Yukihiro “Matz” Matsumoto

    Es ist schon großes Glück, auf einer solchen Konferenz den Erfinder der Sprache als Redner dabei zu haben. Matz hat hauptsächlich über die Rite VM, eine virtuelle Maschine für Ruby, die für eingebettete Systeme geeignet sein soll, vorgestellt.

  • Ruby helps us make movies — Julik Tarkhanov

    Ein schöner Vortrag, um über den Tellerrand zu schauen: Julik hat einen schönen Einblick in den Alltag der Post-Produktion von Filmen (Kino und Werbung) gegeben. Ruby wird also noch an anderen Stellen als im Web-Umfeld eingesetzt.

  • The Revenge of method_missing()Paolo Perrotta

    Was machst du, wenn du ein Buch geschrieben hast, aus dem die Community die falschen Schlüsse zieht? Ganz einfach: Du stellst das in einem Vortrag richtig. Aber Paolo hat nicht nur den Rahmen für seinen Vortrag gut gewählt. Er brachte es auch noch gut rüber. Einer der unterhaltsamsten Vorträge:

    The Revenge of method_missing()

  • Keynote — Paul Campell

    Wer ist eigentlich Paul Campell? Das haben sich einige gefragt. Er hat Ketchup mit entwickelt. Und ansonsten sei er nur ein ganz normaler Kerl, der versucht durch’s Leben zu kommen. Die Einblicke in die Vorbereitung seiner Keynote hätte er uns ersparen sollen, aber die Quintessenz „lerne Dinge, die für dich ungewohnt sind und erweitere so deinen Horizont“ gefällt mir.

  • Tales of the Big White Cloud — Pat Allan

    Pat Allan kenne ich, seit er auf der Ruby User Group mal Thinking Sphinx vorgestellt hat. Dieser Vortrag über seine Odyssee in der Cloud war schon fast eine richtig gute Lesung mit den besten Folien der Konferenz.

  • Getting Hands On with Adhearsion — Ben Klang und Ben Langfeld

    Noch eine Horizont-Erweiterung, wofür Ruby verwendet werden kann: Telefonie. Die beiden haben in einer erfrischend unkonventionellen Art und Weise eine App für Telefonkonferenzen live demonstriert. Und das nicht in der typischen Kombination aus Redegewandtem (kennt keine technischen Details) und Entwickler (kriegt keinen fehlerfreien Satz raus).

Nach der Konferenz haben offensichtlich die Teilnehmer noch „Ruby, Ruby, Ruby“ gesungen und Fronx hat’s aufgenommen. Danke dafür:

ruby, ruby, ruby, ruby by fronx

Update: Nico Hagenburger, der Konferenz-Website und T-Shirts entworfen hat, stellt im Nachhinein die 3 Typen von EuRuKo T-Shirts vor.

Abschluss

Die Chancen, dass die EuRuKo nächstes Jahr in Amsterdam stattfindet, stehen gut. Hab ich zumindest gehört.

Die letzten beiden Vorträge von Mateusz Drożdżyński und José Valim habe ich leider verpasst, weil ich früher los bin. Kannst du etwas dazu sagen?

Und wie war eigentlich dein Eindruck von der Konferenz?

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