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	<title>WendtsWelt &#187; Freizeit</title>
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	<description>Ein Blog über Softwareentwicklung, Familie und Freizeit</description>
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		<title>Familienurlaub in Dänemark</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 07:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie macht man am besten Urlaub mit einem knapp zweijährigen Kind? Vor dieser Frage standen wir Anfang des Jahres, als es darum ging, wohin unser Sommerurlaub gehen sollte. Erlebnisurlaub, Städtereise, weite Autofahrten oder lange Flüge? Dem mussten wir eine klare Absage erteilen. Schließlich wollten auch wir uns erholen! Und so kam die Idee auf, es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/IMG_8212_klein.jpg"><img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/IMG_8212_klein.jpg" alt="Foto: Kind wirft Steine ins Wasser" title="Spaß beim Steinewerfen an der Ostsee" width="240" height="360" class="alignleft size-full wp-image-1607" /></a></p>
<p>Wie macht man am besten Urlaub mit einem knapp zweijährigen Kind? Vor dieser Frage standen wir Anfang des Jahres, als es darum ging, wohin unser Sommerurlaub gehen sollte. Erlebnisurlaub, Städtereise, weite Autofahrten oder lange Flüge? Dem mussten wir eine klare Absage erteilen. Schließlich wollten auch wir uns erholen!</p>
<p>Und so kam die Idee auf, es sich zwei Wochen lang in einem Ferienhaus in Dänemark gemütlich zu machen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Da die Ferienhäuser pro Kopf preiswerter werden, wenn man ein größeres mit mehreren Leuten bewohnt, und Gesellschaft immer lustig ist, wollten wir noch jemanden mitnehmen. Die Wahl fiel schnell auf meinen Bruder samt Familie. Denn was ist praktischer als eine Spielgefährtin für den Sohnemann im gleichen Alter? Also geplant, getan! </p>
<p>Nach stundenlangem Wälzen der Kataloge von <a href="http://www.novasol.de/">Novasol</a> und <a href="http://www.dancenter.de/">DanCenter</a> hatten wir eine Auswahl an in Frage kommenden Häusern zusammen gestellt. Nun kam die Qual der Wahl: Was war wichtiger? Vier Schlafzimmer, zwei Bäder, Sauna, Whirlpool, ein großer Garten, Nähe zum Strand, idyllische Lage oder kurze Fahrt von Berlin aus? Letztendlich fanden wir all das in einem Ferienhaus in <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=marielyst,+d%C3%A4nemark&#038;sll=54.65925,11.950185&#038;sspn=0.008999,0.016072&#038;ie=UTF8&#038;hq=&#038;hnear=Marielyst,+D%C3%A4nemark&#038;ll=54.688717,11.968918&#038;spn=0.074418,0.128574&#038;t=h&#038;z=13&#038;iwloc=A">Marielyst</a>. Der Ort liegt auf der Insel Falster im Prinzip gleich hinter Gedser. In Dänemark hatten wir also nur eine kurze Autofahrt zu überbrücken, in Deutschland die Strecke bis Rostock.</p>
<p>Und genau letztere war Freud und Leid zugleich. Wir hatten uns entschieden, alle zusammen im umgebauten VW-Bus meines Bruders zu fahren – eine Mordsgaudi, wenn es bei der Hinreise nicht so verdammt heiß im Auto und so verdammt voll auf der Autobahn gewesen wäre. Und so kamen wir aus beiden Gründen mächtig ins Schwitzen, ob wir denn unsere Fähre in Rostock bekommen würden. Es war praktisch 5 vor 12 (ach nein, eigentlich vor 13 Uhr), als wir unser Fährticket in den Schalter reichten. Geschafft!</p>
<p>Die Fährüberfahrt und die Autofahrt auf dänischem Boden waren dann nur noch ein Klacks, so dass wir wohlbehalten in unserem Domizil für die nächsten zwei Wochen ankamen. Und wir hatten nicht zu viel erwartet! Das Haus war geräumig, modern eingerichtet, es gab einen großen Garten mit viel Platz für die Kinder und und und. </p>
<p>Und ab da ging es mit der Entspannung bergauf. Wir lebten in jeden Tag hinein, entschieden mehr als weniger spontan, was wir machen wollten (meist pendelten die Alternativen zwischen im Garten bleiben oder an den Strand gehen; mit Ausnahme von einigen Ausflügen, die wir bei nicht ganz so gutem Wetter unternahmen). Die Kinder waren ganz verrückt nach dem großem Sandkasten (Strand) und seinen vielen Buddelmöglichkeiten; vor allem, weil die Väter wieder zu Kindern wurden und tatkräftig mitmachten. Und nach kurzer Gewöhnungszeit waren sie auch ganz wild auf das riesige Planschbecken (Ostsee), in das wir sie mit ihren Schwimmflügelchen nahmen.</p>
<p>Von den Ausflügen, die wir machten, hat uns vor allem der <a href="http://www.knuthenborg.dk/">Safaripark Knuthenborg</a> und das <a href="http://www.middelaldercentret.dk/">Middelaldercentret</a> in Nykøbing gefallen. Die Dänen haben es einfach drauf, Ausflugsziele für Familien ansprechend zu gestalten! Wir waren beeindruckt von den Sicherheitsanlagen im Wolfs- und Tigergehege, über die Zutraulichkeit der Zebras und Kamele, über wahre Spiellandschaften und feuerten „unseren“ Henrik Svane im Ritterturnier tatkräftig an. Aber auch ein einfacher Besuch im Schwimmbad wurde mit ausgelassen planschenden Kindern und einer Menge Spaß für die Erwachsenen belohnt.</p>
<p>Waren wir unterwegs, wurden wir immer angelächelt ob der zwei kleinen süßen Kinder, die so friedlich nebeneinander im Bollerwagen saßen. Dass sie manchmal auch anders konnten, wussten nur wir. Dann ging das Geschrei und Gezeter los, denn das Spielzeug des anderen war nun mal das interessantere. Und wehe, es gab von etwas nur eine Ausgabe (z.B. Schaukel, Eisenbahn). Aber meistens war der Streit schnell geschlichtet und die beiden wieder ein Herz und eine Seele, die dann auch gern miteinander spielten. Praktisch war das vor allem morgens, wenn die Eltern wegen der frühen Stunde noch recht verschlafen aus den müden Augen schauten und die Kinder schon ihrem immerwährenden Spieldrang nachgingen. </p>
<p>Dank einer vollumfassenden Erstausstattung mit Lebensmitteln (Ein großes Dankeschön geht hier an die Großeltern der beiden Kleinen, die die ersten Tage mit uns verbracht und ihr gesamtes Auto voller Fressalien gepackt hatten.) konnten wir es uns auch kulinarisch so richtig gut gehen lassen. Nichtsdestotrotz waren wir erstaunt, was erst sechs, dann vier Erwachsene und zwei Kinder so alles verschlingen! Großeinkäufe waren an der Tagesordnung! Erwähnen möchte ich noch vor allem, dass wir richtig viel gegrillt haben. Lecker!</p>
<p>Ich kann es nicht verhehlen – dies war einer der entspanntesten Urlaube meines Lebens. Und das obwohl oder sogar gerade weil kleine Kinder dabei waren. Die beiden Kleinen haben unsere Zeit in Dänemark auf eine herrliche Art und Weise gebremst, so dass wir alle diese zwei Wochen ganz intensiv genießen konnten! Wir haben uns schon überlegt, nächstes Jahr noch einmal einen solchen Urlaub zu verbringen. Bruderherz, seid ihr dabei?</p>
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		<title>WordCamp 2010 in Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 21:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[BarCamp]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Betahaus]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Eindrücke vom WordCamp 2010 in Berlin, einem BarCamp rund um WordPress, Blogs, SEO und Open Source.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.flickr.com/photos/karstenkneese/4756624395/"><img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/wordcamp.jpg" alt="Foto: WordCamp-Banner vor dem Eingang vom Betahaus" title="WordCamp-Banner vor dem Eingang vom Betahaus (Foto von Karsten Kneese, Lizenz: CC-BY-NC-SA)" width="240" height="320" class="alignleft size-full wp-image-1499" /></a>Am Samstag war ich auf dem <a href="http://wordcamp.de/"><strong>WordCamp</strong></a>, einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp">BarCamp</a> rund um <a href="http://wordpress.org/">WordPress</a> hier in Berlin. WordPress ist die Software, mit der diese Website läuft.</p>
<p>Da ich gerade erst <a href="/2010/06/productcamp-berlin/">vor kurzem auf dem ProductCamp</a> war, sind die Eindrücke noch frisch und ich kann die beiden Veranstaltungen gut vergleichen.</p>
<h2>Vorgeplänkel</h2>
<p><a href="http://sebastian.thiele.me/blog">Sebastian</a> und mir war ja schon vor dem Camp aufgestoßen, dass so viele Sessions vorab eingereicht wurden. Im Prinzip war der Plan schon voll, bevor überhaupt jemand eingelassen wurde.</p>
<p>Interessanterweise war die Altersspanne größer als beim ProductCamp. Die Frauenquote lag irgendwo im 5-Prozent-Bereich. Immerhin waren mehr als 10 Frauen anwesend, und eine Teilnehmerin verlor deswegen eine Wette. Wetteinsatz: Eine Speed-Dating-Session gegen Abend mit allen Frauen.</p>
<p><a href="http://bit-boutique.de/">Regine Heidorn</a> wollte diskutieren, warum sie WordPress nicht gern empfiehlt, und sorgte damit für leichte Unruhe im Publikum. Später höre ich ein Gespräch, indem es heißt, sie wolle &#8220;WordPress kaputtmachen.&#8221; Und weiter: &#8220;Dann soll sie doch nicht zum WordCamp kommen.&#8221; Was für ein Quatsch!</p>
<p>Ich hoffe, dass nicht alle Teilnehmer so gedacht haben, denn <strong>nichts schadet einem Projekt mehr, als es von Kritik abzuschirmen.</strong> Wie soll ich mich verbessern, wenn ich nur den Leuten zuhöre, die meine Arbeit gut finden?</p>
<p>Leider konnte ich die Session nicht miterleben, aber ich werde mal nachfragen, was ihre Argumente sind und wie die aufgenommen wurden. (<em>Update:</em> Heinz hat <a href="http://blog.ewerkstatt.com/2010/07/03/bericht-vom-wordcamp-in-berlin-wcb10/">in seinem Bericht</a> alles stichpunktartig zusammengefasst.)</p>
<h2>Sessions, bei denen ich dabei war</h2>
<p>Hier eine Liste der Sessions, die ich auf dem Camp mitgemacht habe:</p>
<ul>
<li><em>Performance-Optimierung</em> von <a href="http://www.vlad-design.de/">Vladimir Simovic</a>: Viel Bekanntes, und einiges davon steht noch auf meiner Liste für WendtsWelt.</li>
<li><em>Hands-On Screencasting</em> mit <a href="http://www.fortytwo.de/">Axel Becker</a>, zur Erweiterung des Horizonts</li>
<li><a href="http://fholzhauer.de/">Florian Holzhauer</a> über den <em>Einsatz von <a href="http://varnish-cache.org/">varnish</a> beim <a href="http://www.lawblog.de/">law blog</a></em>, um dort WordPress mit 7-8 Millionen monatlichen Hits betreiben zu können</li>
<li><em>Suchmaschinenoptimierung</em> von <a href="http://martinmetzmacher.com/">Martin Metzmacher</a>. Obwohl die Session für Fortgeschrittene angekündigt war, kratzte sie doch eher nur an der Oberfläche. Schade.</li>
<li>Frank Bültge und Olaf Schmitz über den <em>Einsatz von WordPress in Projekten bei Inpsyde</em>.<br />
Das war insofern interessant, weil es wie keine andere Session die geschäftlichen Einsatz von WordPress unter die Lupe nahm.</p>
<p><a href="http://www.wendtswelt.de/2010/04/software-testing/">Automatisierte Tests</a> werden bei Inpsyde aber nicht eingesetzt, wie ich auf Nachfrage erfuhr.<br />
Auch spricht nicht wirklich für Sicherheitsbewusstsein unter WordPress-Anwender, wenn von geschätzt 150 Anwesenden lediglich etwa 10 angaben, WordPress über die Standardinstallation hinaus besonders abzusichern.</li>
</ul>
<h2>Betahaus: Eine denkbar schlechte Location</h2>
<p>Das Camp fand im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Coworking">Coworking</a>-Space <em>Betahaus</em> statt. Mal abgesehen davon, dass ich mich schon einmal am elitären Gehabe auf deren Website <a href="http://twitter.com/awendt/status/10262280803">gestört habe</a>, war ich diesmal <strong>von dem Veranstaltungsort an sich nicht begeistert</strong>.</p>
<p>Ich bin da auch <a href="http://twitter.com/tmmd/status/17643737830">nicht der einzige, der so denkt</a>, allerdings hat Torsten sein Urteil leider nicht begründet.</p>
<p>Beim ProductCamp bei <a href="http://www.zanox.com/de/">Zanox</a> war die Lobby wie ein kleines Café mit Stühlen, Tischen und Sofas eingerichtet &#8212; die Mehrheit der Teilnehmer konnte sitzen. Im Betahaus mussten die meisten in der Lobby stehen.</p>
<p>Die Verteilung der Räume auf Erdgeschoss und 4. Etage war auch alles andere als optimal &#8212; zumal es nur einen Fahrstuhl für vielleicht 10 Leute gab. Stündlich vier Treppen zu steigen, um in der Lobby etwas zu trinken zu holen, macht in einem Altbau bei über 30 Grad nun wirklich keinen Spaß!</p>
<p>Auch war die Akustik im größten Raum derart schlecht, dass es schon eine Frechheit ist, ihn für derartige Veranstaltungen überhaupt zu vermieten.</p>
<p>Kurzum: Ich hoffe, die Organisatoren finden beim nächsten Mal einen besseren Ort (was nicht schwer sein dürfte).</p>
<p><strong>Trotz dieses Wermutstropfens möchte ich allen Organisatoren, allen voran WordPress Deutschland, und dem Betahaus-Café für ein gelungenes Camp und allen Teilnehmern für interessante Diskussionen und Denkanstöße danken!</strong></p>
<p>[Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/karstenkneese/4756624395/">WordCamp 2010 in Berlin</a> von Karsten Kneese, Lizenz: CC-BY-NC-SA]</p>
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		<title>Ein zweites Kind &#8211; ja oder nein?</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Nido]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf einer meiner Dienstreisen habe ich mir mal wieder eine Nido gekauft. Nido ist das Familienmagazin des Stern und richtet sich an junge Eltern kleiner Kinder, also an uns. Schon letztes Jahr hatten wir die Erstausgabe gelesen und für gut befunden. Nido entspricht nicht der typischen Elternzeitschrift, die meistens viel zu euphorisch an das Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Auf einer meiner Dienstreisen habe ich mir mal wieder eine <a href="http://www.nido.de/">Nido</a> gekauft. Nido ist das Familienmagazin des Stern und richtet sich an junge Eltern kleiner Kinder, also an uns. Schon letztes Jahr hatten wir die Erstausgabe gelesen und für gut befunden. Nido entspricht nicht der typischen Elternzeitschrift, die meistens viel zu euphorisch an das Thema Kinderhaben herangehen. Im Gegenteil, Nido spricht auch mal ganz offen die Wahrheit an &#8211; Kinderhaben ist eben nicht immer ein Spaziergang und das darf man als Eltern ruhig auch mal sagen. Und so werde ich mir die Zeitschrift auch immer mal wieder kaufen, jetzt, da sie einmal im Monat herauskommt.</p>
<p>Aber zurück zum eigentlichen (Titel-)Thema (der Nido): Wollen wir ein zweites Kind? </p>
<blockquote><p>&#8220;Und jedes Mal, wenn wir uns das fragen, rufen unsere Herzen: Ja, verdammt!&#8221;</p></blockquote>
<p>Auf einem Bein kann man ja schließlich nicht stehen, oder? Aber um ehrlich zu sein, habe ich mir die Frage noch gar nicht wirklich gestellt. Ich bin bisher einfach davon ausgegangen, dass ich mindestens zwei Kinder haben werde. Schließlich habe ich einen großen Bruder und fand das eigentlich immer toll (außer, wenn er mich mal wieder geärgert hatte). Und unseren Sohnemann kann ich mir mit jedem Tag besser als großen Bruder vorstellen! </p>
<p>Was könnte also dagegen sprechen? Da fallen mir spontan die Nächte mit sehr wenig Schlaf ein. Und am nächsten Tag muss man nicht nur für ein Kind, sondern gleich für mehrere fit sein. Die Zeit als Paar wird noch knapper, die Organisation von kinderfreier Zeit komplizierter. Wer nimmt gleich mehrere Kinder in seine Obhut? Bleibt noch Zeit, um Freunde zu treffen? Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, ist jetzt schon schwer. Wie wird das mit einem weiteren Kind? Und dann wäre da ja noch die finanzielle Frage &#8211; kann man sich ein zweites Kind heutzutage überhaupt noch leisten? </p>
<blockquote><p>&#8220;Und deshalb schaltet sich [...] der Verstand ein und fragt: Seid ihr sicher?&#8221;</p></blockquote>
<p>Ganz ehrlich: Ja! Vielleicht ist jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt (wenn es den denn überhaupt gibt), aber unser Sohnemann soll kein Einzelkind bleiben. Jeden Tag sind wir aufs Neue erstaunt, welche Fortschritte der kleine Mann macht und das möchten wir gern noch mal erleben. Wir haben Gefallen am Leben als Familie gefunden, auch wenn es mitunter bedeutet, dass das Wochenende morgens um 7 anfängt. Aber: ein Blick in das Gesicht unseres (B)Engelchens und der Tag kann beginnen!</p>
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		<title>Mark Knopfler live in Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 20:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dire Straits]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Knopfler]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[O2 World]]></category>

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		<description><![CDATA[Mark Knopfler - früher Gitarrist und Sänger von Dire Straits, jetzt Solokünstler - live in Berlin in der O2-World. Unsere Eindrücke vom Konzert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.flickr.com/photos/oettingde/4712499299/"><img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/mark_knopfler_berlin.jpg" alt="Foto von Mark Knopfler beim Konzert in Berlin" title="Mark Knopfler live in der O2 World, Berlin" width="240" height="240" class="alignright size-full wp-image-1412" /></a>Konzerte sind wie eine Schachtel Pralinen: Man weiß nie, was man bekommt.</p>
<p>Das ging mir durch den Kopf, als wir uns auf die Räder schwangen und Richtung O2-World radelten, um einen <strong>Abend mit <a href="http://www.laut.de/Mark-Knopfler">Mark Knopfler</a></strong> zu verbringen.</p>
<p>Die Karten hatten wir in Form von Gutscheinen geschenkt bekommen, was den Erwartungsdruck erfreulich niedrig hält. (Eintrittspreise jenseits der 50 EUR sind uns sonst zu happig.)</p>
<h2>Gehöre ich hierhin?</h2>
<p>Vor dem Eingang erstmal die Erkenntnis: Wir sind bei weitem die Jüngsten hier, um uns herum Menschen der Generation 60+. Hat Mark Knopfler, <em>Voice and Guitar of <a href="http://www.laut.de/Dire-Straits">Dire Straits</a></em>, wirklich nur Fans in diesem Alter?</p>
<p>Das benachbarte Pärchen will den Eindruck verbiesterter Senioren unbedingt bestätigen: Sie sitzt auf einem unserer Plätze, wir weisen höflich darauf hin, er poltert: &#8220;Das kann nicht sein!&#8221; Und die Veranstalter helfen kräftig nach, dem Konzert im Vorfeld eine Butterfahrt-Aura zu geben &#8212; mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dudelfunk">Supermix</a> statt Vorband.</p>
<p>Auftakt: <cite>Border Reiver</cite>. Kenn ich nicht, Anje hat das letzte Album <a href="http://www.laut.de/Mark-Knopfler/Get-Lucky-%28Album%29"><cite>Get Lucky</cite></a> gekauft und mir seitdem vorenthalten. Seit <a href="http://www.laut.de/Mark-Knopfler/Sailing-To-Philadelphia-(Album)"><cite>Sailing to Philadelphia</cite></a> hab ich so gut wie gar nichts mehr gehört von ihm.</p>
<p>Und dann das: Viel Violine und Querflöte, wenig Bass, wenig Tempo. Ich glaube, ich bin hier falsch. Wir sind bestimmt auch die einzigen, denen das Sitzen etwas komisch vorkommen.</p>
<h2>In Erinnerungen schwelgen</h2>
<p>Dann wird plötzlich alles besser: <cite>What it is</cite>, <cite>Sailing to Philadelphia</cite>, <cite>Prairie Wedding</cite>. Etwas ruhiger, als ich sie mir vorgestellt hatte, aber immerhin.</p>
<p>Bei den <strong>Dire Straits-Covern</strong> fällt mir auf, was ich mit der Musik verbinde: Eines meiner ersten besseren Alben war von ihnen. Die Musik prägt meinen Geschmack bis heute. Und Anjes. Das ging sogar so weit, dass ich meinen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_iPod">iPod mini</a> mit einer Zeile aus <cite>Sultans of Swing</cite> hatte gravieren lassen:</p>
<blockquote><p>It ain&#8217;t what they call rock&#8217;n'roll</p></blockquote>
<p>Meine zweite Wahl war aus demselben Lied gewesen:</p>
<blockquote><p>You feel alright when you hear that music ring</p></blockquote>
<p>Und dann hatte es <cite>Sailing to Philadelphia</cite> irgendwie geschafft, zu unserem Album zu werden.</p>
<p>Gute Zeiten.</p>
<h2>Ausklang</h2>
<p>Auch wenn die Stimmungskanonen um uns herum bei jedem &#8220;Woohoo&#8221; komisch kucken, hält uns das nicht wirklich auf. Gekrönt wird der Abend durch ein beherzt-militärisches &#8220;Hinsetzen!&#8221; vom Nachbarn, als sich Leute tatsächlich erdreisten, bei den Zugaben aufzustehen.</p>
<p>Nach zwei weiteren Zugaben &#8212; insgesamt 25 Minuten &#8212; ist dann Schluss. (<a href="http://www.setlist.fm/setlist/mark-knopfler/2010/o2-world-berlin-germany-63d41ebb.html">Liste aller gespielten Titel</a>)</p>
<p>Alles in allem ein sehr schöner Abend: Viel gute Musik, wenig Show, ein bisschen Video (unter anderem eine Aufnahme entlang des Gitarrenstegs, während Mark Knopfler spielt).</p>
<p>[Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/oettingde/4712499299/">Mark Knopfler, live O2 World, Berlin</a> von oetting, Lizenz: CC-BY-SA. <a href="http://www.flickr.com/photos/oettingde/sets/72157624305366536/">Alle Konzertfotos der Reihe</a> sind sehenswert.]</p>
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		<title>Mein ProductCamp Berlin</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 19:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
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		<category><![CDATA[ProductCamp]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Produktmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Eindrücke vom ProductCamp Berlin 2010, einem BarCamp rund um Produktmanagement.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/pcampb.jpg" alt="" title="ProductCamp Berlin" width="420" height="108" class="aligncenter size-full wp-image-1150" /></p>
<p>Gestern war ich beim <a href="http://www.productcampberlin.org/"><strong>ProductCamp Berlin</strong></a>. Das war mein erstes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp">BarCamp</a>. Und zu einem Thema, das mich beruflich eigentlich nur tangiert: <strong>Produktmanagement</strong>. Im Gepäck hatte ich einen kleinen Vortrag über <a href="http://www.bakedin.com/"><strong>Baked In</strong></a> und wollte darüber diskutieren (das Buch hatte ich kürzlich gelesen und wollte es einem kleinen Realitätscheck unterziehen).</p>
<p>Hier also meine Eindrücke.</p>
<h2>Ein bisschen Chaos muss sein</h2>
<p>Treffpunkt 9 Uhr bei <a href="http://www.zanox.com/de/">Zanox</a> im Foyer. Namensschild abholen. Belegte Brötchen und Obst stehen bereit. Vor hier hat man einen wunderbaren Ausblick über die Spree.</p>
<p><img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/productcamp_berlin_schedule.jpg" alt="" title="ProductCamp Berlin: Schedule Board" width="240" height="344" class="alignleft size-full wp-image-1152" /></p>
<p>Die Vorstellungsrunde dauert bei geschätzten 100 Leuten etwas länger, obwohl sich jeder kurz fasst. Dann werden Vorschläge für Sessions gesammelt und anhand der Interessensbekundung auf die fünf Räume aufgeteilt.</p>
<p>Etwa 20 von 25 Slots werden so belegt, einige entscheiden sich tatsächlich spontan für eine Session, um den Tag nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Ich bekomme einen Slot um 12.</p>
<h2>Warm werden</h2>
<p>Um 11 geht&#8217;s los. Die erste Diskussion über die Rolle von Product Manager und Product Owner bei <a href="/2010/03/software-agil-entwickeln-mit-scrum/">Scrum</a> kommt nur langsam in Gang. Vielleicht müssen alle erst warm werden, vielleicht war die Moderation nicht ganz gelungen. Zu diesem Zeitpunkt komme ich mir etwas fehl am Platz vor.</p>
<p>Danach bittet mich <a href="http://lars.mp/">Lars</a>, einer der Organisatoren, meinen Slot zu verschieben. Damit sollen Kollisionen in Grenzen gehalten werden. Macht mir natürlich nichts aus, auch wenn ich meine Aufregung gern frühzeitig abgebaut hätte.</p>
<p>Immerhin habe ich so noch Gelegenheit, eine andere Session zu besuchen.</p>
<p>Die zweite Session ist als Vortrag vorbereitet und läuft wesentlich strukturierter ab: <a href="http://darrylfeldman.com/">Darryl</a> über <a href="http://darrylfeldman.com/?p=543"><cite><strong>Building products that people love</strong></cite></a>. Ich befürchte starke Überschneidungen mit meinem Vortrag, das hält sich aber zum Glück in Grenzen.</p>
<h2>Mittagspause zum Mitmachen</h2>
<p>Mittagspause. Lunchpakete werden verteilt, liebevoll gepackt mit Sandwich, Obst, Pudding, Chipstüte und &#8212; Ü-Ei (<a href="http://twitpic.com/1u44sv">siehe Foto</a>). Man kommt ins Gespräch, zwischendurch versichert das Orga-Team, dass genug Essen da wäre, die Lunchpakete zu packen dauert nur länger als geplant. <a href="http://holger-dieterich.de/">Holger</a> bittet um Geduld und Mithilfe.</p>
<p>Da ich Sandwich und Banane schon gegessen habe, stiefel ich nach oben und helfe mit, den Inhalt der Lunchpakete durchzugehen und aufzufüllen, was noch fehlt. Der Flaschenhals sind die Sandwiches. Gute Tat für heute: Check.</p>
<h2>Baked In: Meine eigene Session</h2>
<p>Kurz vor meinem eigenen Vortrag fällt mir ein, dass ich mein MacBook ohne Adapter schlecht an Beamer o.ä. anschließen kann. In letzter Minute kann ich mir noch einen leihen. Der große LCD-Fernseher weigert sich dennoch standhaft, das Signal vom Mac zu erkennen, wohl weil es die Eingangsquelle &#8220;PC&#8221; etwas zu wörtlich nimmt.</p>
<p>Muss ich also auf den 15-Zöller darunter ausweichen.</p>
<p>Die Präsentation läuft <a href="http://twitter.com/awendt/status/15488826408">nach meiner Einschätzung mäßig</a>, und die Diskussion braucht eine Weile, um in Gang zu kommen. Letztlich kann meine Neugier, ob die Rezepte aus dem Buch auch auf den B2B-Bereich anwendbar sind, aber gestillt werden.</p>
<p>Interessant finde ich dabei den Einwand, dass es Firmen wie <a href="http://37signals.com/">37signals</a> schaffen, mit ihren Produkten Unternehmen anzusprechen, obwohl deren Vermarktung eher nicht den Erwartungen aus dem B2B-Bereich entspricht. Nicht zuletzt, weil auf der Website Preise genannt sind &#8212; was nach Lars&#8217; Meinung <a href="http://twitter.com/awendt/status/15488028527">eindeutig B2C klassifiziert</a>.</p>
<h2>Kaffeepause und Ausklang</h2>
<p>Zumindest mit der anschließenden Diskussion und den Erkenntnissen daraus bin ich zufrieden. Ich plaudere noch ein wenig mit <a href="http://manuelgruber.com/">Manuel</a> und lasse mir dann den <a href="http://hudsons.wordpress.com/"><strong>Kuchen von Katie</strong></a> schmecken &#8212; den muss man probiert haben!</p>
<p>Die letzte Session, bei der ich mitmache, ist eine improvisierte über Internationalisierung. <a href="http://www.heikeroettgers.com/">Heike</a> hat sie vorgeschlagen und sich Brainstorming vorgestellt, was mit der aufkommenden Diskussion in den Hintergrund tritt.</p>
<p>Letztlich geht es um Erschließung neuer Märkte und was dabei zu beachten ist: Vor allem kulturelle Unterschiede, aber auch technische, Wartungs- und Zahlungsprobleme sowie Preisgestaltung.</p>
<p>Was diese Runde so besonders interessant macht, ist ihre Internationalität. Zwei Erkenntnisse runden für mich diese Session ab: Websites, die nicht in lokaler Sprache vorliegen, können eine gewisse Exklusivität suggerieren. Und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/A/B-Test">A/B-Tests</a> können beim Auffinden von lokalen Unterschieden sehr hilfreich sein.</p>
<p>Vor der letzen Session muss ich dann leider auch schon weg.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Was mir erst hinterher auffiel, ist, dass wir den ganzen Tag über nur digitale Produkte thematisiert haben. Das hätte ich im Rückblick gern etwas anders gehabt.</p>
<p>Auch wenn ich bei meiner täglichen Arbeit eher wenig mit dem Thema zu tun habe, hat <cite>Baked In</cite> mein Interesse geweckt. Und das ProductCamp kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich bin um einige Erkenntnisse und Kontakte reicher &#8212; und genau darum geht&#8217;s!</p>
<p><strong>Vielen Dank nochmal an Heike, Lars und Holger für die klasse Organisation!</strong></p>
<p>Warst du beim ProductCamp dabei und kannst noch etwas ergänzen? Oder warst du auf anderen BarCamps? Was läuft dort vielleicht anders ab?</p>
<p>Sag&#8217;s uns in den Kommentaren!</p>
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		<title>Der Räuber</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 19:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist jetzt schon einige Zeit her, dass wir an einem kindfreien Abend die Gelegenheit genutzt haben, um ins Kino zu gehen. Wir entschieden uns gegen die großen Blockbuster und für einen unaufgeregten österreichischen Film, der während der 60. Berlinale lief. &#8220;Der Räuber&#8221; erzählt die Geschichte von Johann Rettenberger, Marathonläufer und Serienbankräuber. Gerade aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Es ist jetzt schon einige Zeit her, dass wir an einem kindfreien Abend die Gelegenheit genutzt haben, um ins Kino zu gehen. Wir entschieden uns gegen die großen Blockbuster und für einen unaufgeregten österreichischen Film, der während der <a href="http://www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/2010/02_programm_2010/02_Filmdatenblatt_2010_20100010.php">60. Berlinale</a> lief. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/colinbrown/2160663850/"><img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/bankueberfall.jpg" alt="" title="L.A. Bank Robbery (Foto von Colin Brown, Lizenz: C-BY)" width="420" height="280" class="aligncenter size-full wp-image-727" /></a></p>
<p><a href="http://www.imdb.com/title/tt1339161/">&#8220;Der Räuber&#8221;</a> erzählt die Geschichte von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Kastenberger">Johann Rettenberger</a>, Marathonläufer und Serienbankräuber. Gerade aus der Haft entlassen, fängt er sofort an zu laufen; etwas, das er auch schon während der Haft exzessiv betrieben hat. Und gleichzeitig plant er eine Serie von Banküberfällen. Diese laufen immer nach dem gleichen Prinzip ab: mit dem Zug geht&#8217;s aufs Land, dort stiehlt Rettenberger ein Auto, raubt eine Bank aus, versteckt das Auto im Wald und rennt nach Hause.</p>
<p>Was Rettenberger antreibt, kann der Zuschauer nur erahnen. Er flüchtet vor jeglichem menschlichen Kontakt, nur der Bewährungshelfer und eine Frau versuchen ihm näher zu kommen. Und genau das wird Rettenberger später auch zum Verhängnis&#8230;</p>
<p>Die Geschichte des Films ist eigentlich absolut unspektakulär; es gibt nur wenige handelnde Personen. Aber Andreas Lust, der die Hauptfigur spielt, brilliert in dieser Rolle. Sein unbewegtes Gesicht verrät keine Gefühlsregung und sein Rennen erscheint wie eine immerwährende Flucht vor sich selbst. Ein Film, der den Zuschauer von der ersten Sekunde an fasziniert und in seinen Bann zieht!</p>
<p>[Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/colinbrown/2160663850/">Colin Brown</a>, CC-Lizenz]</p>
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		<title>Eltern-Kind-Cafés</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 13:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Café]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>
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		<description><![CDATA[Langsam wird es draußen ja wieder etwas wärmer und wir können mit unserem Sohnemann auf Spielplätze gehen, damit er sich am Wochenende austobt (schließlich beginnt jetzt die erste richtige Spielplatzsaison für den Racker). In der kälteren Jahreszeit war das nicht so einfach. Wo geht man mit einem ausgelassenen, teils überschwänglichen und bewegungsfreudigen Kind hin, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Langsam wird es draußen ja wieder etwas wärmer und wir können mit unserem Sohnemann auf Spielplätze gehen, damit er sich am Wochenende austobt (schließlich beginnt jetzt die erste richtige Spielplatzsaison für den Racker). In der kälteren Jahreszeit war das nicht so einfach. Wo geht man mit einem ausgelassenen, teils überschwänglichen und bewegungsfreudigen Kind hin, dass keine Lust auf Stubenhocken mit den Eltern hat??? Die Antwort: in eines der etlichen Eltern-Kind-Cafés im Kiez.</p>
<p>Nach anfänglichem Nichtwissen ob der Existenz solcher Cafés haben wir erst sehr spät die tollen Möglichkeiten entdeckt: das Kind kann mit anderen Kindern spielen und neue Sachen entdecken, während die Eltern sich mal entspannt zurücklehnen, einen Kaffee trinken und Gesellschaftsstudien betreiben können. Herrlich!!!</p>
<p>Mein/unser Stammcafé war zunächst die <a href="http://www.qype.com/place/1234995-Rappelkiste-Eltern-Kind-Cafe-Berlin">Rappelkiste</a>, ein kleines, aber feines und sehr gemütliches Café mit einer sehr, sehr entspannten Atmosphäre. Sowohl die Getränke (es gibt z.B. leckere Eiskaffees/-schokoladen) als auch die Kuchen etc. sind sehr lecker! Ein Spielentgelt wird nicht erhoben. Leider hat die Rappelkiste am Wochenende nur Sonntag nachmittags geöffnet; die einzige Gelegenheit für voll berufstätige Eltern.</p>
<p>Weiterhin waren wir schon im <a href="http://www.amitola-berlin.de/">Amitola Familiencafé</a>. Das ist eine Art “Kette”, denn es gibt auch ein Spielwaren- und Bekleidungsgeschäft. Das Café ist recht groß und damit fast ein wenig unübersichtlich. Generell hat mir die Atmosphäre dort nicht so gut gefallen. Es wirkte auf mich fast so, als wären die Kinder den Mitarbeitern eine zu große Last. Daher waren wir auch nicht sehr oft da. Soweit ich weiß wird mittlerweile ein Spielentgelt erhoben.</p>
<p>Am Wochenende vor Ostern waren wir dann das erste Mal in der <a href="http://www.knilchbar.de/">Knilchbar</a>. Das Café ist in mehrere Räume aufgeteilt, so dass die Kinder richtig herumtoben können. Ein toller Kletterboden (abgehängte Decke) für ältere Kinder und eine Menge Spielzeug sind vorhanden. Guter Kaffee und sehr leckere Kuchen gehören u.a. zum Angebot. Das Spielentgelt beträgt maximal 2 Euro (altersabhängig). Hier waren wir nicht zum letzten Mal!</p>
<p>Ausprobieren sollten wir jetzt noch die <a href="http://www.kinder-wirtschaft.de/index.php">Kinderwirtschaft</a>. Die Bilder sind vielversprechend!!!</p>
<p>Mir ist noch wichtig zu sagen, dass die Eltern-Kind-Cafés meiner Meinung nicht dazu da sind, seine Kinder abzuladen, um seine Ruhe zu haben. Es ist nur eine weitere Möglichkeit, die Zeit mit seinem Kind spannend zu gestalten (und sicherlich selbst ein wenig Entspannung zu finden, ja). Als wir in der Knilchbar waren, wurde ich gleich von mehreren Kindern belagert, denen ich eine Geschichte (und dann noch eine und noch eine) vorlesen sollte. Das habe ich sehr gern getan. Allerdings hatte ich das ungute Gefühl, dass die Eltern der Kinder das für meinen Sohn nicht tun würden. Schließlich machen sie es ja scheinbar nicht einmal für die eigenen Kinder…</p>
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		<title>Boxhagener Platz</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 19:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[boxhagener platz]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir vor einiger Zeit schon den Roman von Torsten Schulz gelesen hatten (Pflichtlektüre für alle Friedrichshainer), wollten wir das Bild vervollständigen und waren wir nun neugierig auf die Verfilmung. Der Film spielt 1968 in Ostberlin. Im Westen sind die Studentenunruhen und die sexuelle Revolution in vollem Gange, in Prag laufen Panzer auf. Währenddessen haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Nachdem wir vor einiger Zeit schon den <a href="http://www.amazon.de/Boxhagener-Platz-Roman-Torsten-Schulz/dp/354826199X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1269891936&#038;sr=1-1">Roman</a> von Torsten Schulz gelesen hatten (Pflichtlektüre für alle Friedrichshainer), wollten wir das Bild vervollständigen und waren wir nun neugierig auf die Verfilmung. </p>
<p>Der <a href="http://www.imdb.com/title/tt1266025/">Film</a> spielt 1968 in Ostberlin. Im Westen sind die Studentenunruhen und die sexuelle Revolution in vollem Gange, in Prag laufen Panzer auf. Währenddessen haben die rüstige Otti und ihr Enkel Holger ganz andere Probleme: der Fisch-Winkler wird tot aufgefunden, nachdem er Otti eindeutige Avancen gemacht hat. Damit ist er nicht der Einzige: auch Karl ist hinter Otti her, die allerdings schon 5 Ehemänner ins Grab gebracht hat. Und Ehemann Nummer 6 geht es auch nicht so gut&#8230;</p>
<p>Von diesem Film haben wir uns in der Tat nicht zu viel versprochen: witzige Dialoge, herrliche Sprüche von Oma Otti und hoher Wiedererkennungswert beim Thema Ostalgie. Es scheint fast, dass alle deutschen Schauspieler mit Rang und Namen bei diesem Film mitgespielt haben. Super!!!</p>
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		<title>Werbung, die Lust auf Kochen macht</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 19:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[aeg]]></category>
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		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA["Kochen", der neue TV-Spot von AEG-Electrolux, steht in wunderbarem Widerspruch zu üblichen Werbespots zum Thema Essen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>So schön kann Fernsehwerbung sein:</p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dWnQsRYYSX4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/dWnQsRYYSX4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p>Das setzt sich wunderbar von dem ganzen Gute-Laune-Mist ab, den beispielsweise Knorr (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=pntF8oxZhuQ">&#8220;da braucht man nicht so viele Töpfe&#8221;</a>) oder Lieken (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ar87twSsQnk">&#8220;Aus guten Händen&#8221;</a>) tagtäglich in Auftrag geben. Als ob wirklich noch jemand glaubt, die Brote bei Lieken wären handgeformt und würden nach dem Backen beschnuppert.</p>
<p>Nein, hier wird <em>Kochen</em> wirklich zelebriert. Ja, es ist &#8220;nur&#8221; ein Herd &#8212; und wir alle wissen, dass man nicht mit besserem Werkzeug automatisch auch besser wird (eine Regel, die nicht nur für <a href="http://37signals.com/svn/posts/1186-gearheads-dont-get-it">Musik</a> oder <a href="http://www.kenrockwell.com/tech/notcamera.htm">Fotos</a> gilt). Aber eine solche Einstellung zum Essen, wie sie hier gezeigt wird, fehlt mir in Deutschland oft. (Autohersteller zeigen Spots dieser Art hingegen des Öfteren.)</p>
<p>Die Tatsache, dass mir nicht dreist etwas über die tollen Eigenschaften des Produkts vorgelogen wird, hat für sich genommen schon eine sehr positive Wirkung auf mich. Dass ich darüber hinaus auch noch auf eine Weise angesprochen werde, am liebsten sofort nach Rezepten zu googeln und meine Liebste wieder kulinarisch zu verwöhnen, spricht Bände. </p>
<p>AEG-Electrolux präsentiert einen Spot, der zum einen <strong>ruhig</strong> und zum anderen <strong>sinnlich</strong> ist. Das ist selten im deutschen Fernsehen.</p>
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		<title>Der Vorleser</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 07:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon lange her, dass wir Bernhard Schlinks &#8220;Der Vorleser&#8221; in der Schule als Lektüre hatten. Nun haben wir uns also den Film angesehen. Es ist recht schwierig, den Inhalt wiederzugeben, ohne dabei zu viel zu verraten. Der 15-jährige Michael Berg lernt zufällig die 20 Jahre ältere Hanna Schmitz kennen und geht mit ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Es ist schon lange her, dass wir Bernhard Schlinks &#8220;Der Vorleser&#8221; in der Schule als Lektüre hatten. Nun haben wir uns also den Film angesehen. Es ist recht schwierig, den Inhalt wiederzugeben, ohne dabei zu viel zu verraten. Der 15-jährige Michael Berg lernt zufällig die 20 Jahre ältere Hanna Schmitz kennen und geht mit ihr eine Liebesbeziehung ein. Doch Hanna hält ihn auf Distanz und stellt klare Regeln für ihre Beziehung auf: so soll Michael ihr immer wieder verschiedene Bücher vorlesen. Nach einem Sommer verschwindet Hanna auf einmal spurlos und lässt einen verzweifelten Michael zurück.</p>
<p>Jahre später sieht Michael sie im Rahmen seines Jurastudiums wieder &#8211; während der Nürnberger Prozesse. Hanna ist als ehemalige Wärterin eines Außenlagers des Konzentrationslagers Auschwitz angeklagt. Im Laufe des Prozesses erkennt er Hannas Lebensgeheimnis und ringt mit sich, ob er es preisgeben soll. Er lässt es und so wird Hanna zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Doch vergessen kann Michael sie nicht und so nimmt er nach seiner Scheidung wieder Kontakt auf. Kurz vor Hannas Entlassung kommt es dann zu einer letzten Begegnung.</p>
<p>Der Film hat eine Rahmenhandlung, die 1995 spielt, und wird dann in Rückblenden erzählt. Dadurch wird die Spannung bis zum Schluss gehalten. Die Schauspieler sind durchweg gut ausgesucht &#8211; vor allem Kate Winslet verkörpert die distanzierte Hanna Schmitz in jedem Alter hervorragend. Unser Fazit: ein sehr guter, wenn auch bedrückender Film.</p>
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