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	<title>WendtsWelt &#187; Freizeit</title>
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	<description>Ein Blog über Softwareentwicklung, Familie und Freizeit</description>
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		<title>Eindrücke von der EuRuKo 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 07:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die EuRuKo ist eine von der Community organisierte, jährlich stattfindende Konferenz rund um die Programmiersprache Ruby. Hier meine Eindrücke aus Berlin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/euruko-2011-logo.png" alt="" title="EuRuKo 2011" width="195" height="195" class="alignleft size-full wp-image-19476" /></p>
<p>Ihr kennt mich ja: Ich habe beruflich viel mit der Programmiersprache Ruby zu tun und <a href="http://www.wendtswelt.de/2010/06/programmieren-anfaenger/">empfehle sie sogar Anfängern</a>.</p>
<p>An diesem Wochenende fand die <a href="http://euruko2011.org/">EuRuKo in Berlin</a> statt. Diese jährliche Konferenz wird von der Community organisiert und fand davor in Krakau statt.</p>
<p>Die Konferenz ist durch die Art der Organisation eher informell, was die ganze Sache nur sympatisch macht. In der Berliner Ruby-Szene kennt man sich &#8212; und das schließt die Sponsoren ein. Trotzdem zieht die Veranstaltung Besucher nicht nur aus Europa, sondern der ganzen Welt an.</p>
<p>Stilecht wurde das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kino_International">Kino International</a> als Veranstaltungsort ausgewählt &#8212; in meinen Augen ein echter Geniestreich des Orga-Teams! Es finden keine Veranstaltung parallel statt (was ich nur begrüße), und daher ist ein Kino ideal für die EuRuKo.</p>
<div id="attachment_19506" class="wp-caption aligncenter" style="width: 420px">
	<img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/left-blank.jpg" alt="" title="Foto: Vortragsfolie von Julik Tarkhanov" width="420" height="271" class="size-full wp-image-19506" />
	<p class="wp-caption-text">This slide intentionally left blank</p>
</div>
<h2>Highlights</h2>
<p><!-- http://euruko2011.org/agenda.html --></p>
<p>Die Highlights der Konferenz in Kürze:</p>
<ul>
<li>
<p>Keynote &#8212; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yukihiro_Matsumoto">Yukihiro &#8220;Matz&#8221; Matsumoto</a></p>
<p>Es ist schon großes Glück, auf einer solchen Konferenz den Erfinder der Sprache als Redner dabei zu haben. Matz hat hauptsächlich über die Rite VM, eine virtuelle Maschine für Ruby, die für eingebettete Systeme geeignet sein soll, vorgestellt.
</li>
<li>
<p>Ruby helps us make movies &#8212; <a href="http://julik.nl/">Julik Tarkhanov</a></p>
<p>Ein schöner Vortrag, um über den Tellerrand zu schauen: Julik hat einen schönen Einblick in den Alltag der Post-Produktion von Filmen (Kino und Werbung) gegeben. Ruby wird also noch an anderen Stellen als im Web-Umfeld eingesetzt.
</li>
<li>
<p>The Revenge of <code>method_missing()</code> &#8212; <a href="http://twitter.com/nusco">Paolo Perrotta</a></p>
<p>Was machst du, wenn du <a href="http://www.amazon.de/Metaprogramming-Ruby-Program-Like-Pros/dp/1934356476">ein Buch</a> geschrieben hast, aus dem die Community die falschen Schlüsse zieht? Ganz einfach: Du stellst das in einem Vortrag richtig. Aber Paolo hat nicht nur den Rahmen für seinen Vortrag gut gewählt. Er brachte es auch noch gut rüber. Einer der unterhaltsamsten Vorträge:</p>
<div id="attachment_19500" class="wp-caption aligncenter" style="width: 420px">
	<img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/fake-ghost.jpg" alt="" title="Foto: Vortragsfolie von Paolo Perrotta" width="420" height="315" class="size-full wp-image-19500" />
	<p class="wp-caption-text">The Revenge of <code>method_missing()</code></p>
</div>
</li>
<li>
<p>Keynote &#8212; <a href="http://www.pabcas.com/">Paul Campell</a></p>
<p>Wer ist eigentlich Paul Campell? Das haben sich einige gefragt. Er hat <a href="http://www.useketchup.com/">Ketchup</a> mit entwickelt. Und ansonsten sei er nur ein ganz normaler Kerl, der versucht durch&#8217;s Leben zu kommen. Die Einblicke in die Vorbereitung seiner Keynote hätte er uns ersparen sollen, aber die <a href="https://twitter.com/paulca/status/74826810935885825">Quintessenz</a> „lerne Dinge, die für dich ungewohnt sind und erweitere so deinen Horizont“ gefällt mir.
</li>
<li>
<p>Tales of the Big White Cloud &#8212; <a href="http://freelancing-gods.com/">Pat Allan</a></p>
<p>Pat Allan kenne ich, seit er auf der Ruby User Group mal <a href="http://freelancing-god.github.com/ts/en/">Thinking Sphinx</a> vorgestellt hat. Dieser Vortrag über seine Odyssee in der Cloud war schon fast eine richtig gute Lesung mit den besten Folien der Konferenz.
</li>
<li>
<p>Getting Hands On with Adhearsion &#8212; <a href="https://twitter.com/bklang">Ben Klang</a> und <a href="http://langfeld.me/">Ben Langfeld</a></p>
<p>Noch eine Horizont-Erweiterung, wofür Ruby verwendet werden kann: Telefonie. Die beiden haben in einer erfrischend unkonventionellen Art und Weise eine App für Telefonkonferenzen live demonstriert. Und das nicht in der typischen Kombination aus Redegewandtem (kennt keine technischen Details) und Entwickler (kriegt keinen fehlerfreien Satz raus).
</li>
</ul>
<p>Nach der Konferenz haben offensichtlich die Teilnehmer noch „Ruby, Ruby, Ruby“ gesungen und <a href="http://fronx.wurmus.de/">Fronx</a> hat&#8217;s aufgenommen. Danke dafür:</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F16146148"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F16146148" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/fronx/ruby-ruby-ruby-ruby">ruby, ruby, ruby, ruby</a> by <a href="http://soundcloud.com/fronx">fronx</a></span> </p>
<p><strong>Update:</strong> Nico Hagenburger, der Konferenz-Website und T-Shirts entworfen hat, stellt im Nachhinein die <a href="http://www.hagenburger.net/PHOTOGRAPHY/3-types-of-euruko-t-shirts.html">3 Typen von EuRuKo T-Shirts</a> vor.</p>
<h2>Abschluss</h2>
<p>Die Chancen, dass die EuRuKo nächstes Jahr in Amsterdam stattfindet, stehen gut. Hab ich zumindest gehört.</p>
<p>Die letzten beiden Vorträge von Mateusz Drożdżyński und José Valim habe ich leider verpasst, weil ich früher los bin. Kannst du etwas dazu sagen?</p>
<p>Und wie war eigentlich dein Eindruck von der Konferenz?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eine Hochzeit, die ist lustig</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 13:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn unsere Hochzeit nun schon einige Monate hinter uns liegt, hier ein paar Tipps zur Planung: Setzt in etwa ein Budget fest. Eines kann ich garantieren: ein genaues Budget bringt nichts; man weiß ja am Anfang nicht, was am Ende noch alles dazu kommt. Aber man kann (und sollte) natürlich einschätzen, wie groß das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Auch wenn unsere Hochzeit nun schon einige Monate hinter uns liegt, hier ein paar Tipps zur Planung: </p>
<p><strong>Setzt in etwa ein Budget fest.</strong><br />
Eines kann ich garantieren: ein genaues Budget bringt nichts; man weiß ja am Anfang nicht, was am Ende noch alles dazu kommt. Aber man kann (und sollte) natürlich einschätzen, wie groß das Ganze in etwa werden soll.</p>
<p><strong>Macht die Gästeliste nicht im stillen Kämmerlein.</strong><br />
Fragt auch noch einmal Eltern, andere Verwandte, Freunde etc. Ihr werdet nicht glauben, was es manchmal für Animositäten gibt&#8230; Trotzdem gilt: lasst euch nicht zu viel in die Planung quatschen! Es ist euer Tag und nicht der eurer Verwandten und Freunde!</p>
<p><strong>Erledigt die für euch am wichtigsten Dinge zuerst.</strong><br />
Überlegt, was euch am wichtigsten ist (bei uns waren es Location, Fotograf und Musik) und erledigt diese Dinge so früh wie möglich. Alles andere findet sich irgendwie und kann mitunter sehr pragmatisch entschieden werden.</p>
<p><strong>Sucht euch Freunde, die am Hochzeitstag die komplette Organisation übernehmen (und euch auch vorher und hinterher hilfreich zur Seite stehen).</strong><br />
Das erlaubt es euch, euch entspannt zurückzulehnen und den Tag zu genießen. So wird es auch wirklich der schönste Tag eures Lebens. (Noch mal vielen Dank an unsere beiden Helfer! Ohne eure Hilfe wäre es nicht so stressfrei gewesen!!!)</p>
<p><strong>Nutzt irgendein Medium zur Organisation.</strong><br />
Man muss an so viele Dinge denken; das kann man sich einfach nicht alles merken. Nutzt irgendeine Form von Liste, Erinnerung etc., um alles im Blick zu behalten. Wir haben auf <a href="http://backpackit.com/">Backpack</a> von 37signals gesetzt und sind damit einwandfrei gefahren. </p>
<p><strong>Fazit:</strong> Macht euch nicht fertig! Der Tag wird perfekt in eurer Erinnerung bleiben, auch wenn das eine oder andere nicht so geklappt hat wie erwartet! </p>
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		<title>&#8220;Wissen, was gut ist&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 10:15:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So lautet der Titel der diesjährigen Oktober-Ausgabe der brand eins. Es geht um Qualität. Aber was ist das eigentlich? Gibt es eine Definition? Schließlich hat ja jeder eine Meinung dazu! Das Wort &#8220;Qualität&#8221; stammt aus dem Lateinischen und heißt nichts weiter als Beschaffenheit, Merkmal, Eigenschaft, Zustand. Das ist sehr neutral! Warum gibt es dann aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_7436" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px">
	<a href="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/qualität.jpg"><img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/qualität-225x300.jpg" alt="" title="2010-07-18 Ausland" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-7436" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Foto: <a href='http://www.flickr.com/photos/muehlinghaus/4826677863/'>2010-07-18 Ausland</a> von Henning Mühlinghaus, (Lizenz: BY-NC)</p>
</div>
<p>So lautet der Titel der diesjährigen <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/qualitaet-1.html">Oktober-Ausgabe</a> der <a href="http://www.brandeins.de/">brand eins</a>. Es geht um Qualität. Aber was ist das eigentlich? Gibt es eine Definition? Schließlich hat ja jeder eine Meinung dazu! Das Wort &#8220;Qualität&#8221; stammt aus dem Lateinischen und heißt nichts weiter als Beschaffenheit, Merkmal, Eigenschaft, Zustand. Das ist sehr neutral!</p>
<p>Warum gibt es dann aber so viele Diskussionen um die Summe aller Eigenschaften eines Objektes, Systems oder Prozesses? Weil wir dem Wort Qualität eine Bewertung geben: gut oder schlecht. Wir definieren Qualität also als die GÜTE aller Eigenschaften eines Objekts, Systems oder Prozesses. Und genau da fängt das Problem an!</p>
<p>Bewertungen sind subjektiv, denn jeder stellt sich etwas anderes unter guter/schlechter Qualität vor. Hinzu kommt, dass die Rahmenbedingungen exakt die gleichen sein müssen, bevor man die Qualität zweier Produkte vergleichen kann. Und wann ist das schon mal der Fall?</p>
<p>Wichtig: nicht immer bedeutet teuer = hohe Qualität. Oft ruhen sich Firmen auf ihrem guten Namen aus und lassen notwendige Investitionen in ihr Produkt/Dienstleistung einfach schleifen. Oder verschlafen Trends, wie z.B. Leica. Oder achten einfach nicht darauf, was Kunden möchten, wie z.B. die Schweizer Uhrenindustrie.</p>
<p>Und Qualität besteht nicht nur aus leeren Worten und einem Zertifikat, das die Firma sich für viel Geld erarbeitet. Nein, Qualität ist viel mehr: das Errichten einer Unternehmenskultur, die nicht nur auf Quantität setzt; verbunden mit entsprechendem Training und dem direkten Einbeziehen der Mitarbeiter in das Geschäft; einheitliche Unternehmens- aber auch kleingliedrigere Ziele, auf die alle im Unternehmen hinarbeiten; die genaue Definition der potentiellen Kunden und ihren Bedürfnissen und und und.</p>
<p>Und was bedeutet Qualität für mich? Z.B. Lebensmittel vom Markt, die richtig lecker schmecken; kurze Wartezeiten bei einer Servicehotline; freundliche und kompetente Beratung in einem Geschäft; das Lächeln eines Fremden, wenn er/sie von meinem Sohn auf der Straße angequatscht wird; ein leckeres selbst gekochtes Gericht; Freunde treffen und einfach Zeit haben zum Genießen! Die Mischung macht&#8217;s!</p>
<p>Und was ist Qualität für dich? Sag&#8217;s uns in den Kommentaren.</p>
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		<title>2 Jahre mit Kind</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 13:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzten Sonntag war es soweit: Unser Sohnemann ist zwei Jahre alt geworden! Manche werden jetzt sagen, dass wir da erst einen ganz kleinen Teil geschafft haben. Ich finde allerdings, dass wir bisher etwas richtig Großes geleistet haben! Und das Schönste ist: ich denke es jeden Tag aufs Neue &#8211; in all diesen kleinen Momenten. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_6911" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px">
	<img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/488430657_aedb6f67c9.jpg" alt="" title="Kinder-Flohmarkt in Hamburg Sankt Georg" width="450" height="254" class="size-full wp-image-6911" />
	<p class="wp-caption-text">Foto: <a href='http://www.flickr.com/photos/markus-merz/488430657/'>Kinder-Flohmarkt in Hamburg Sankt Georg</a> von Markus Merz (Lizenz: CC-BY-NC)</p>
</div>
<p>Letzten Sonntag war es soweit: Unser Sohnemann ist zwei Jahre alt geworden! Manche werden jetzt sagen, dass wir da erst einen ganz kleinen Teil geschafft haben. Ich finde allerdings, dass wir bisher etwas richtig Großes geleistet haben!</p>
<p>Und das Schönste ist: ich denke es jeden Tag aufs Neue &#8211; in all diesen kleinen Momenten. Wenn unser Söhnchen morgens nach unserem Toast giert. Wenn es bei jeder Tätigkeit heißt: &#8220;Tuis allein machen&#8221;. Wenn er beim Spielen mit seiner kleinen Küche komplett versinkt und lustig vor sich hin brabbelt. Wenn er einem mit ernster Miene erklärt: &#8220;Kuni [sein Kuscheleisbär] und Etetant [sein Kuschelelefant] mit Küche&#8221; und man sich vor Lachen fast krümmen möchte ob der kindlichen Ernsthaftigkeit. </p>
<p>Zwei Jahre mit Kind bedeuten manchmal aber auch wenig erfreuliche Dinge: z.B. Schlafmangel (vor allem am Wochenende); Sorgen (um jeden kleinen Kratzer, blauen Fleck etc.); Stress (vor allem auch miteinander); Zweifel (an den eigenen Fähigkeiten); Neid (auf das, was man als kinderloses Paar machen könnte)&#8230; Aber vor allem darauf sollte man auch stolz sein! Sind das nicht die Eigenschaften, die jeder Arbeitgeber heute sehen will: Belastbarkeit, Organisationstalent, Flexibilität?</p>
<p>Und das Gute ist, dass man mit der Zeit wesentlich gelassener wird (oder die Dinge besser verklärt???). Wenn der Sohnemann mal wieder hingefallen ist (&#8220;Aber guck mal, hast du gesehen, wie er vorher noch toll balanciert ist?&#8221;). Wenn mal wieder ein Teller zu Bruch geht (&#8220;Schau doch mal, wie toll er beim Tischdecken hilft!&#8221;). Wenn beim Essen mal wieder mehr daneben geht (&#8220;Kann er nicht toll mit der Gabel essen?&#8221;). </p>
<p>Doch eines bleibt (hoffentlich noch lange) erhalten: das Staunen, wenn man sich zurücklehnt und denkt: &#8220;Tatsächlich, das ist mein kleiner Sonnenschein!!!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Warum ich es mag, manchmal keinen Feierabend zu haben</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 07:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arbeitsbelastung in der IT-Branche nimmt zu, sagen Studien. Warum ich trotzdem motiviert bin, auch in meiner Freizeit Software zu entwickeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ja, es stimmt: Ich mache zu Hause da weiter, wo ich im Büro aufhöre. Ich entwickle Software <a href="http://www.wendtswelt.de/projekte/">auch in meiner Freizeit</a>. Ich blogge hier über meinen Job und statte der <a href="http://www.rug-b.de/">Ruby User Group</a> ab und zu einen Besuch ab.</p>
<p>Ich habe nie wirklich darüber nachgedacht, dass ich also genau genommen nach Feierabend weiterarbeite &#8212; es hatte sich einfach so ergeben.</p>
<div id="attachment_6722" class="wp-caption aligncenter" style="width: 420px">
	<img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/working_late.jpg" alt="Foto: Mann blickt nachts auf zwei Computerbildschirme" title="Working Late" width="420" height="260" class="size-full wp-image-6722" />
	<p class="wp-caption-text">Foto: <a href='http://www.flickr.com/photos/2create/1639594877/'>Working Late</a> von Louis du Mont (Lizenz: CC-BY-NC-ND)</p>
</div>
<p>Darauf musste mich erst jemand im persönlichen Gespräch bringen: &#8220;Woher nimmst du die Motivation, nach der Arbeit weiterzumachen? Ich bin froh, keinen Computer mehr anfassen zu müssen.&#8221;</p>
<h2>So vieles spricht dagegen</h2>
<p>Das brachte mich ernsthaft zum Grübeln. Nicht, dass ich an mir zweifelte. <strong>Aber ich wollte wissen, was mich und so viele andere motiviert, auch in der Freizeit weiterzumachen.</strong></p>
<p>Rational ist das ja nicht: In den letzten zehn Jahren hat die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/ITler-unter-Stress-Burn-out-programmiert-1096291.html">Arbeitsbelastung in der IT-Branche stark zugenommen</a>. Im gleichen Zeitraum hat sich die Zahl derer, die glauben, man könne ihre Tätigkeit auf Dauer ausüben, nahezu halbiert.</p>
<p>Privat- und Berufsleben sind ohnehin zunehmend vermischt. Und gerade wer Familie hat, ist froh, endlich zu Hause zu sein.</p>
<h2>Aber es verbessert die eigenen Jobchancen</h2>
<p>Falls ich mir aber irgendwann einen neuen Job suche, will ich nicht mit leeren Händen dastehen.</p>
<p>Von den Projekten, an denen ich beruflich arbeite, kann ich aber lediglich erzählen &#8212; und noch nicht mal das ist eine Selbstverständlichkeit, wenn Verschwiegenheitsklauseln im Spiel sind!</p>
<p>So etwas wie Arbeitsproben mitzunehmen ist eher unüblich. Von Arbeitgebern werden genau diese aber <a href="http://twitter.com/#!/langalex/status/26085843574">durchaus gefordert</a>:</p>
<blockquote><p>Can you trust a programmer who wants to send you his CV instead of his <a href="http://github.com">github</a> account?</p></blockquote>
<p>Diese Haltung &#8212; wenn auch kontrovers und in diesem Fall <a href="http://twitter.com/langalex/status/26087264747">nur gespielt</a> &#8212; ist durchaus verständlich: Dienste wie GitHub haben es kinderleicht gemacht, bei Projekten mitzuwirken oder eigene zu starten. Warum sollte ich das also von Bewerbern nicht voraussetzen?</p>
<h2>Letztendlich läuft es auf Spaß und Leidenschaft hinaus</h2>
<p>All das wäre aber nicht motivierend genug, wenn es keinen <a href="http://www.wendtswelt.de/2010/09/spass-am-programmieren/">Spaß machen</a> würde. <strong>Das, was ich mache, tue ich gern.</strong></p>
<p>Nenn es Leidenschaft. Denn genau <a href="http://www.joelonsoftware.com/articles/GuerrillaInterviewing3.html">die wollen Arbeitgeber sehen</a>:</p>
<blockquote><p>Look for passion. Smart people are passionate about the projects they work on. They get very excited talking about the subject. They talk quickly, and get animated.</p></blockquote>
<p>Ich weiß, dass mein Job nicht alles ist. Und trotzdem gibt es so viele Dinge, die ich ausprobieren möchte und im Büro dazu keine Gelegenheit habe. Man kann das als eine Art kontinuierliche Fortbildung sehen. Die wird zwar nicht vom Arbeitgeber bezahlt, aber dafür bestimme ich selbst über Inhalt und Umfang &#8212; das ist doch auch schon was!</p>
<h2>Und du?</h2>
<p>Was motiviert dich? Oder möchtest du nach Feierabend auch am liebsten keinen Computer mehr anfassen? Sag&#8217;s uns in den Kommentaren!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Familienurlaub in Dänemark</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 07:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie macht man am besten Urlaub mit einem knapp zweijährigen Kind? Vor dieser Frage standen wir Anfang des Jahres, als es darum ging, wohin unser Sommerurlaub gehen sollte. Erlebnisurlaub, Städtereise, weite Autofahrten oder lange Flüge? Dem mussten wir eine klare Absage erteilen. Schließlich wollten auch wir uns erholen! Und so kam die Idee auf, es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/IMG_8212_klein.jpg"><img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/IMG_8212_klein.jpg" alt="Foto: Kind wirft Steine ins Wasser" title="Spaß beim Steinewerfen an der Ostsee" width="240" height="360" class="alignleft size-full wp-image-1607" /></a></p>
<p>Wie macht man am besten Urlaub mit einem knapp zweijährigen Kind? Vor dieser Frage standen wir Anfang des Jahres, als es darum ging, wohin unser Sommerurlaub gehen sollte. Erlebnisurlaub, Städtereise, weite Autofahrten oder lange Flüge? Dem mussten wir eine klare Absage erteilen. Schließlich wollten auch wir uns erholen!</p>
<p>Und so kam die Idee auf, es sich zwei Wochen lang in einem Ferienhaus in Dänemark gemütlich zu machen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Da die Ferienhäuser pro Kopf preiswerter werden, wenn man ein größeres mit mehreren Leuten bewohnt, und Gesellschaft immer lustig ist, wollten wir noch jemanden mitnehmen. Die Wahl fiel schnell auf meinen Bruder samt Familie. Denn was ist praktischer als eine Spielgefährtin für den Sohnemann im gleichen Alter? Also geplant, getan! </p>
<p>Nach stundenlangem Wälzen der Kataloge von <a href="http://www.novasol.de/">Novasol</a> und <a href="http://www.dancenter.de/">DanCenter</a> hatten wir eine Auswahl an in Frage kommenden Häusern zusammen gestellt. Nun kam die Qual der Wahl: Was war wichtiger? Vier Schlafzimmer, zwei Bäder, Sauna, Whirlpool, ein großer Garten, Nähe zum Strand, idyllische Lage oder kurze Fahrt von Berlin aus? Letztendlich fanden wir all das in einem Ferienhaus in <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=marielyst,+d%C3%A4nemark&#038;sll=54.65925,11.950185&#038;sspn=0.008999,0.016072&#038;ie=UTF8&#038;hq=&#038;hnear=Marielyst,+D%C3%A4nemark&#038;ll=54.688717,11.968918&#038;spn=0.074418,0.128574&#038;t=h&#038;z=13&#038;iwloc=A">Marielyst</a>. Der Ort liegt auf der Insel Falster im Prinzip gleich hinter Gedser. In Dänemark hatten wir also nur eine kurze Autofahrt zu überbrücken, in Deutschland die Strecke bis Rostock.</p>
<p>Und genau letztere war Freud und Leid zugleich. Wir hatten uns entschieden, alle zusammen im umgebauten VW-Bus meines Bruders zu fahren – eine Mordsgaudi, wenn es bei der Hinreise nicht so verdammt heiß im Auto und so verdammt voll auf der Autobahn gewesen wäre. Und so kamen wir aus beiden Gründen mächtig ins Schwitzen, ob wir denn unsere Fähre in Rostock bekommen würden. Es war praktisch 5 vor 12 (ach nein, eigentlich vor 13 Uhr), als wir unser Fährticket in den Schalter reichten. Geschafft!</p>
<p>Die Fährüberfahrt und die Autofahrt auf dänischem Boden waren dann nur noch ein Klacks, so dass wir wohlbehalten in unserem Domizil für die nächsten zwei Wochen ankamen. Und wir hatten nicht zu viel erwartet! Das Haus war geräumig, modern eingerichtet, es gab einen großen Garten mit viel Platz für die Kinder und und und. </p>
<p>Und ab da ging es mit der Entspannung bergauf. Wir lebten in jeden Tag hinein, entschieden mehr als weniger spontan, was wir machen wollten (meist pendelten die Alternativen zwischen im Garten bleiben oder an den Strand gehen; mit Ausnahme von einigen Ausflügen, die wir bei nicht ganz so gutem Wetter unternahmen). Die Kinder waren ganz verrückt nach dem großem Sandkasten (Strand) und seinen vielen Buddelmöglichkeiten; vor allem, weil die Väter wieder zu Kindern wurden und tatkräftig mitmachten. Und nach kurzer Gewöhnungszeit waren sie auch ganz wild auf das riesige Planschbecken (Ostsee), in das wir sie mit ihren Schwimmflügelchen nahmen.</p>
<p>Von den Ausflügen, die wir machten, hat uns vor allem der <a href="http://www.knuthenborg.dk/">Safaripark Knuthenborg</a> und das <a href="http://www.middelaldercentret.dk/">Middelaldercentret</a> in Nykøbing gefallen. Die Dänen haben es einfach drauf, Ausflugsziele für Familien ansprechend zu gestalten! Wir waren beeindruckt von den Sicherheitsanlagen im Wolfs- und Tigergehege, über die Zutraulichkeit der Zebras und Kamele, über wahre Spiellandschaften und feuerten „unseren“ Henrik Svane im Ritterturnier tatkräftig an. Aber auch ein einfacher Besuch im Schwimmbad wurde mit ausgelassen planschenden Kindern und einer Menge Spaß für die Erwachsenen belohnt.</p>
<p>Waren wir unterwegs, wurden wir immer angelächelt ob der zwei kleinen süßen Kinder, die so friedlich nebeneinander im Bollerwagen saßen. Dass sie manchmal auch anders konnten, wussten nur wir. Dann ging das Geschrei und Gezeter los, denn das Spielzeug des anderen war nun mal das interessantere. Und wehe, es gab von etwas nur eine Ausgabe (z.B. Schaukel, Eisenbahn). Aber meistens war der Streit schnell geschlichtet und die beiden wieder ein Herz und eine Seele, die dann auch gern miteinander spielten. Praktisch war das vor allem morgens, wenn die Eltern wegen der frühen Stunde noch recht verschlafen aus den müden Augen schauten und die Kinder schon ihrem immerwährenden Spieldrang nachgingen. </p>
<p>Dank einer vollumfassenden Erstausstattung mit Lebensmitteln (Ein großes Dankeschön geht hier an die Großeltern der beiden Kleinen, die die ersten Tage mit uns verbracht und ihr gesamtes Auto voller Fressalien gepackt hatten.) konnten wir es uns auch kulinarisch so richtig gut gehen lassen. Nichtsdestotrotz waren wir erstaunt, was erst sechs, dann vier Erwachsene und zwei Kinder so alles verschlingen! Großeinkäufe waren an der Tagesordnung! Erwähnen möchte ich noch vor allem, dass wir richtig viel gegrillt haben. Lecker!</p>
<p>Ich kann es nicht verhehlen – dies war einer der entspanntesten Urlaube meines Lebens. Und das obwohl oder sogar gerade weil kleine Kinder dabei waren. Die beiden Kleinen haben unsere Zeit in Dänemark auf eine herrliche Art und Weise gebremst, so dass wir alle diese zwei Wochen ganz intensiv genießen konnten! Wir haben uns schon überlegt, nächstes Jahr noch einmal einen solchen Urlaub zu verbringen. Bruderherz, seid ihr dabei?</p>
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		<title>WordCamp 2010 in Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 21:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tech]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Eindrücke vom WordCamp 2010 in Berlin, einem BarCamp rund um WordPress, Blogs, SEO und Open Source.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.flickr.com/photos/karstenkneese/4756624395/"><img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/wordcamp.jpg" alt="Foto: WordCamp-Banner vor dem Eingang vom Betahaus" title="WordCamp-Banner vor dem Eingang vom Betahaus (Foto von Karsten Kneese, Lizenz: CC-BY-NC-SA)" width="240" height="320" class="alignleft size-full wp-image-1499" /></a>Am Samstag war ich auf dem <a href="http://wordcamp.de/"><strong>WordCamp</strong></a>, einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp">BarCamp</a> rund um <a href="http://wordpress.org/">WordPress</a> hier in Berlin. WordPress ist die Software, mit der diese Website läuft.</p>
<p>Da ich gerade erst <a href="/2010/06/productcamp-berlin/">vor kurzem auf dem ProductCamp</a> war, sind die Eindrücke noch frisch und ich kann die beiden Veranstaltungen gut vergleichen.</p>
<h2>Vorgeplänkel</h2>
<p><a href="http://sebastian.thiele.me/blog">Sebastian</a> und mir war ja schon vor dem Camp aufgestoßen, dass so viele Sessions vorab eingereicht wurden. Im Prinzip war der Plan schon voll, bevor überhaupt jemand eingelassen wurde.</p>
<p>Interessanterweise war die Altersspanne größer als beim ProductCamp. Die Frauenquote lag irgendwo im 5-Prozent-Bereich. Immerhin waren mehr als 10 Frauen anwesend, und eine Teilnehmerin verlor deswegen eine Wette. Wetteinsatz: Eine Speed-Dating-Session gegen Abend mit allen Frauen.</p>
<p><a href="http://bit-boutique.de/">Regine Heidorn</a> wollte diskutieren, warum sie WordPress nicht gern empfiehlt, und sorgte damit für leichte Unruhe im Publikum. Später höre ich ein Gespräch, indem es heißt, sie wolle &#8220;WordPress kaputtmachen.&#8221; Und weiter: &#8220;Dann soll sie doch nicht zum WordCamp kommen.&#8221; Was für ein Quatsch!</p>
<p>Ich hoffe, dass nicht alle Teilnehmer so gedacht haben, denn <strong>nichts schadet einem Projekt mehr, als es von Kritik abzuschirmen.</strong> Wie soll ich mich verbessern, wenn ich nur den Leuten zuhöre, die meine Arbeit gut finden?</p>
<p>Leider konnte ich die Session nicht miterleben, aber ich werde mal nachfragen, was ihre Argumente sind und wie die aufgenommen wurden. (<em>Update:</em> Heinz hat <a href="http://blog.ewerkstatt.com/2010/07/03/bericht-vom-wordcamp-in-berlin-wcb10/">in seinem Bericht</a> alles stichpunktartig zusammengefasst.)</p>
<h2>Sessions, bei denen ich dabei war</h2>
<p>Hier eine Liste der Sessions, die ich auf dem Camp mitgemacht habe:</p>
<ul>
<li><em>Performance-Optimierung</em> von <a href="http://www.vlad-design.de/">Vladimir Simovic</a>: Viel Bekanntes, und einiges davon steht noch auf meiner Liste für WendtsWelt.</li>
<li><em>Hands-On Screencasting</em> mit <a href="http://www.fortytwo.de/">Axel Becker</a>, zur Erweiterung des Horizonts</li>
<li><a href="http://fholzhauer.de/">Florian Holzhauer</a> über den <em>Einsatz von <a href="http://varnish-cache.org/">varnish</a> beim <a href="http://www.lawblog.de/">law blog</a></em>, um dort WordPress mit 7-8 Millionen monatlichen Hits betreiben zu können</li>
<li><em>Suchmaschinenoptimierung</em> von <a href="http://martinmetzmacher.com/">Martin Metzmacher</a>. Obwohl die Session für Fortgeschrittene angekündigt war, kratzte sie doch eher nur an der Oberfläche. Schade.</li>
<li>Frank Bültge und Olaf Schmitz über den <em>Einsatz von WordPress in Projekten bei Inpsyde</em>.<br />
Das war insofern interessant, weil es wie keine andere Session die geschäftlichen Einsatz von WordPress unter die Lupe nahm.</p>
<p><a href="http://www.wendtswelt.de/2010/04/software-testing/">Automatisierte Tests</a> werden bei Inpsyde aber nicht eingesetzt, wie ich auf Nachfrage erfuhr.<br />
Auch spricht nicht wirklich für Sicherheitsbewusstsein unter WordPress-Anwender, wenn von geschätzt 150 Anwesenden lediglich etwa 10 angaben, WordPress über die Standardinstallation hinaus besonders abzusichern.</li>
</ul>
<h2>Betahaus: Eine denkbar schlechte Location</h2>
<p>Das Camp fand im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Coworking">Coworking</a>-Space <em>Betahaus</em> statt. Mal abgesehen davon, dass ich mich schon einmal am elitären Gehabe auf deren Website <a href="http://twitter.com/awendt/status/10262280803">gestört habe</a>, war ich diesmal <strong>von dem Veranstaltungsort an sich nicht begeistert</strong>.</p>
<p>Ich bin da auch <a href="http://twitter.com/tmmd/status/17643737830">nicht der einzige, der so denkt</a>, allerdings hat Torsten sein Urteil leider nicht begründet.</p>
<p>Beim ProductCamp bei <a href="http://www.zanox.com/de/">Zanox</a> war die Lobby wie ein kleines Café mit Stühlen, Tischen und Sofas eingerichtet &#8212; die Mehrheit der Teilnehmer konnte sitzen. Im Betahaus mussten die meisten in der Lobby stehen.</p>
<p>Die Verteilung der Räume auf Erdgeschoss und 4. Etage war auch alles andere als optimal &#8212; zumal es nur einen Fahrstuhl für vielleicht 10 Leute gab. Stündlich vier Treppen zu steigen, um in der Lobby etwas zu trinken zu holen, macht in einem Altbau bei über 30 Grad nun wirklich keinen Spaß!</p>
<p>Auch war die Akustik im größten Raum derart schlecht, dass es schon eine Frechheit ist, ihn für derartige Veranstaltungen überhaupt zu vermieten.</p>
<p>Kurzum: Ich hoffe, die Organisatoren finden beim nächsten Mal einen besseren Ort (was nicht schwer sein dürfte).</p>
<p><strong>Trotz dieses Wermutstropfens möchte ich allen Organisatoren, allen voran WordPress Deutschland, und dem Betahaus-Café für ein gelungenes Camp und allen Teilnehmern für interessante Diskussionen und Denkanstöße danken!</strong></p>
<p>[Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/karstenkneese/4756624395/">WordCamp 2010 in Berlin</a> von Karsten Kneese, Lizenz: CC-BY-NC-SA]</p>
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		<title>Ein zweites Kind &#8211; ja oder nein?</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Nido]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf einer meiner Dienstreisen habe ich mir mal wieder eine Nido gekauft. Nido ist das Familienmagazin des Stern und richtet sich an junge Eltern kleiner Kinder, also an uns. Schon letztes Jahr hatten wir die Erstausgabe gelesen und für gut befunden. Nido entspricht nicht der typischen Elternzeitschrift, die meistens viel zu euphorisch an das Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Auf einer meiner Dienstreisen habe ich mir mal wieder eine <a href="http://www.nido.de/">Nido</a> gekauft. Nido ist das Familienmagazin des Stern und richtet sich an junge Eltern kleiner Kinder, also an uns. Schon letztes Jahr hatten wir die Erstausgabe gelesen und für gut befunden. Nido entspricht nicht der typischen Elternzeitschrift, die meistens viel zu euphorisch an das Thema Kinderhaben herangehen. Im Gegenteil, Nido spricht auch mal ganz offen die Wahrheit an &#8211; Kinderhaben ist eben nicht immer ein Spaziergang und das darf man als Eltern ruhig auch mal sagen. Und so werde ich mir die Zeitschrift auch immer mal wieder kaufen, jetzt, da sie einmal im Monat herauskommt.</p>
<p>Aber zurück zum eigentlichen (Titel-)Thema (der Nido): Wollen wir ein zweites Kind? </p>
<blockquote><p>&#8220;Und jedes Mal, wenn wir uns das fragen, rufen unsere Herzen: Ja, verdammt!&#8221;</p></blockquote>
<p>Auf einem Bein kann man ja schließlich nicht stehen, oder? Aber um ehrlich zu sein, habe ich mir die Frage noch gar nicht wirklich gestellt. Ich bin bisher einfach davon ausgegangen, dass ich mindestens zwei Kinder haben werde. Schließlich habe ich einen großen Bruder und fand das eigentlich immer toll (außer, wenn er mich mal wieder geärgert hatte). Und unseren Sohnemann kann ich mir mit jedem Tag besser als großen Bruder vorstellen! </p>
<p>Was könnte also dagegen sprechen? Da fallen mir spontan die Nächte mit sehr wenig Schlaf ein. Und am nächsten Tag muss man nicht nur für ein Kind, sondern gleich für mehrere fit sein. Die Zeit als Paar wird noch knapper, die Organisation von kinderfreier Zeit komplizierter. Wer nimmt gleich mehrere Kinder in seine Obhut? Bleibt noch Zeit, um Freunde zu treffen? Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, ist jetzt schon schwer. Wie wird das mit einem weiteren Kind? Und dann wäre da ja noch die finanzielle Frage &#8211; kann man sich ein zweites Kind heutzutage überhaupt noch leisten? </p>
<blockquote><p>&#8220;Und deshalb schaltet sich [...] der Verstand ein und fragt: Seid ihr sicher?&#8221;</p></blockquote>
<p>Ganz ehrlich: Ja! Vielleicht ist jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt (wenn es den denn überhaupt gibt), aber unser Sohnemann soll kein Einzelkind bleiben. Jeden Tag sind wir aufs Neue erstaunt, welche Fortschritte der kleine Mann macht und das möchten wir gern noch mal erleben. Wir haben Gefallen am Leben als Familie gefunden, auch wenn es mitunter bedeutet, dass das Wochenende morgens um 7 anfängt. Aber: ein Blick in das Gesicht unseres (B)Engelchens und der Tag kann beginnen!</p>
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		<title>Mark Knopfler live in Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 20:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dire Straits]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Knopfler]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[O2 World]]></category>

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		<description><![CDATA[Mark Knopfler - früher Gitarrist und Sänger von Dire Straits, jetzt Solokünstler - live in Berlin in der O2-World. Unsere Eindrücke vom Konzert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.flickr.com/photos/oettingde/4712499299/"><img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/mark_knopfler_berlin.jpg" alt="Foto von Mark Knopfler beim Konzert in Berlin" title="Mark Knopfler live in der O2 World, Berlin" width="240" height="240" class="alignright size-full wp-image-1412" /></a>Konzerte sind wie eine Schachtel Pralinen: Man weiß nie, was man bekommt.</p>
<p>Das ging mir durch den Kopf, als wir uns auf die Räder schwangen und Richtung O2-World radelten, um einen <strong>Abend mit <a href="http://www.laut.de/Mark-Knopfler">Mark Knopfler</a></strong> zu verbringen.</p>
<p>Die Karten hatten wir in Form von Gutscheinen geschenkt bekommen, was den Erwartungsdruck erfreulich niedrig hält. (Eintrittspreise jenseits der 50 EUR sind uns sonst zu happig.)</p>
<h2>Gehöre ich hierhin?</h2>
<p>Vor dem Eingang erstmal die Erkenntnis: Wir sind bei weitem die Jüngsten hier, um uns herum Menschen der Generation 60+. Hat Mark Knopfler, <em>Voice and Guitar of <a href="http://www.laut.de/Dire-Straits">Dire Straits</a></em>, wirklich nur Fans in diesem Alter?</p>
<p>Das benachbarte Pärchen will den Eindruck verbiesterter Senioren unbedingt bestätigen: Sie sitzt auf einem unserer Plätze, wir weisen höflich darauf hin, er poltert: &#8220;Das kann nicht sein!&#8221; Und die Veranstalter helfen kräftig nach, dem Konzert im Vorfeld eine Butterfahrt-Aura zu geben &#8212; mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dudelfunk">Supermix</a> statt Vorband.</p>
<p>Auftakt: <cite>Border Reiver</cite>. Kenn ich nicht, Anje hat das letzte Album <a href="http://www.laut.de/Mark-Knopfler/Get-Lucky-%28Album%29"><cite>Get Lucky</cite></a> gekauft und mir seitdem vorenthalten. Seit <a href="http://www.laut.de/Mark-Knopfler/Sailing-To-Philadelphia-(Album)"><cite>Sailing to Philadelphia</cite></a> hab ich so gut wie gar nichts mehr gehört von ihm.</p>
<p>Und dann das: Viel Violine und Querflöte, wenig Bass, wenig Tempo. Ich glaube, ich bin hier falsch. Wir sind bestimmt auch die einzigen, denen das Sitzen etwas komisch vorkommen.</p>
<h2>In Erinnerungen schwelgen</h2>
<p>Dann wird plötzlich alles besser: <cite>What it is</cite>, <cite>Sailing to Philadelphia</cite>, <cite>Prairie Wedding</cite>. Etwas ruhiger, als ich sie mir vorgestellt hatte, aber immerhin.</p>
<p>Bei den <strong>Dire Straits-Covern</strong> fällt mir auf, was ich mit der Musik verbinde: Eines meiner ersten besseren Alben war von ihnen. Die Musik prägt meinen Geschmack bis heute. Und Anjes. Das ging sogar so weit, dass ich meinen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_iPod">iPod mini</a> mit einer Zeile aus <cite>Sultans of Swing</cite> hatte gravieren lassen:</p>
<blockquote><p>It ain&#8217;t what they call rock&#8217;n'roll</p></blockquote>
<p>Meine zweite Wahl war aus demselben Lied gewesen:</p>
<blockquote><p>You feel alright when you hear that music ring</p></blockquote>
<p>Und dann hatte es <cite>Sailing to Philadelphia</cite> irgendwie geschafft, zu unserem Album zu werden.</p>
<p>Gute Zeiten.</p>
<h2>Ausklang</h2>
<p>Auch wenn die Stimmungskanonen um uns herum bei jedem &#8220;Woohoo&#8221; komisch kucken, hält uns das nicht wirklich auf. Gekrönt wird der Abend durch ein beherzt-militärisches &#8220;Hinsetzen!&#8221; vom Nachbarn, als sich Leute tatsächlich erdreisten, bei den Zugaben aufzustehen.</p>
<p>Nach zwei weiteren Zugaben &#8212; insgesamt 25 Minuten &#8212; ist dann Schluss. (<a href="http://www.setlist.fm/setlist/mark-knopfler/2010/o2-world-berlin-germany-63d41ebb.html">Liste aller gespielten Titel</a>)</p>
<p>Alles in allem ein sehr schöner Abend: Viel gute Musik, wenig Show, ein bisschen Video (unter anderem eine Aufnahme entlang des Gitarrenstegs, während Mark Knopfler spielt).</p>
<p>[Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/oettingde/4712499299/">Mark Knopfler, live O2 World, Berlin</a> von oetting, Lizenz: CC-BY-SA. <a href="http://www.flickr.com/photos/oettingde/sets/72157624305366536/">Alle Konzertfotos der Reihe</a> sind sehenswert.]</p>
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		<title>Mein ProductCamp Berlin</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 19:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BarCamp]]></category>
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		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[ProductCamp]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Produktmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Eindrücke vom ProductCamp Berlin 2010, einem BarCamp rund um Produktmanagement.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/pcampb.jpg" alt="" title="ProductCamp Berlin" width="420" height="108" class="aligncenter size-full wp-image-1150" /></p>
<p>Gestern war ich beim <a href="http://www.productcampberlin.org/"><strong>ProductCamp Berlin</strong></a>. Das war mein erstes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp">BarCamp</a>. Und zu einem Thema, das mich beruflich eigentlich nur tangiert: <strong>Produktmanagement</strong>. Im Gepäck hatte ich einen kleinen Vortrag über <a href="http://www.bakedin.com/"><strong>Baked In</strong></a> und wollte darüber diskutieren (das Buch hatte ich kürzlich gelesen und wollte es einem kleinen Realitätscheck unterziehen).</p>
<p>Hier also meine Eindrücke.</p>
<h2>Ein bisschen Chaos muss sein</h2>
<p>Treffpunkt 9 Uhr bei <a href="http://www.zanox.com/de/">Zanox</a> im Foyer. Namensschild abholen. Belegte Brötchen und Obst stehen bereit. Vor hier hat man einen wunderbaren Ausblick über die Spree.</p>
<p><img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/productcamp_berlin_schedule.jpg" alt="" title="ProductCamp Berlin: Schedule Board" width="240" height="344" class="alignleft size-full wp-image-1152" /></p>
<p>Die Vorstellungsrunde dauert bei geschätzten 100 Leuten etwas länger, obwohl sich jeder kurz fasst. Dann werden Vorschläge für Sessions gesammelt und anhand der Interessensbekundung auf die fünf Räume aufgeteilt.</p>
<p>Etwa 20 von 25 Slots werden so belegt, einige entscheiden sich tatsächlich spontan für eine Session, um den Tag nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Ich bekomme einen Slot um 12.</p>
<h2>Warm werden</h2>
<p>Um 11 geht&#8217;s los. Die erste Diskussion über die Rolle von Product Manager und Product Owner bei <a href="/2010/03/software-agil-entwickeln-mit-scrum/">Scrum</a> kommt nur langsam in Gang. Vielleicht müssen alle erst warm werden, vielleicht war die Moderation nicht ganz gelungen. Zu diesem Zeitpunkt komme ich mir etwas fehl am Platz vor.</p>
<p>Danach bittet mich <a href="http://lars.mp/">Lars</a>, einer der Organisatoren, meinen Slot zu verschieben. Damit sollen Kollisionen in Grenzen gehalten werden. Macht mir natürlich nichts aus, auch wenn ich meine Aufregung gern frühzeitig abgebaut hätte.</p>
<p>Immerhin habe ich so noch Gelegenheit, eine andere Session zu besuchen.</p>
<p>Die zweite Session ist als Vortrag vorbereitet und läuft wesentlich strukturierter ab: <a href="http://darrylfeldman.com/">Darryl</a> über <a href="http://darrylfeldman.com/?p=543"><cite><strong>Building products that people love</strong></cite></a>. Ich befürchte starke Überschneidungen mit meinem Vortrag, das hält sich aber zum Glück in Grenzen.</p>
<h2>Mittagspause zum Mitmachen</h2>
<p>Mittagspause. Lunchpakete werden verteilt, liebevoll gepackt mit Sandwich, Obst, Pudding, Chipstüte und &#8212; Ü-Ei (<a href="http://twitpic.com/1u44sv">siehe Foto</a>). Man kommt ins Gespräch, zwischendurch versichert das Orga-Team, dass genug Essen da wäre, die Lunchpakete zu packen dauert nur länger als geplant. <a href="http://holger-dieterich.de/">Holger</a> bittet um Geduld und Mithilfe.</p>
<p>Da ich Sandwich und Banane schon gegessen habe, stiefel ich nach oben und helfe mit, den Inhalt der Lunchpakete durchzugehen und aufzufüllen, was noch fehlt. Der Flaschenhals sind die Sandwiches. Gute Tat für heute: Check.</p>
<h2>Baked In: Meine eigene Session</h2>
<p>Kurz vor meinem eigenen Vortrag fällt mir ein, dass ich mein MacBook ohne Adapter schlecht an Beamer o.ä. anschließen kann. In letzter Minute kann ich mir noch einen leihen. Der große LCD-Fernseher weigert sich dennoch standhaft, das Signal vom Mac zu erkennen, wohl weil es die Eingangsquelle &#8220;PC&#8221; etwas zu wörtlich nimmt.</p>
<p>Muss ich also auf den 15-Zöller darunter ausweichen.</p>
<p>Die Präsentation läuft <a href="http://twitter.com/awendt/status/15488826408">nach meiner Einschätzung mäßig</a>, und die Diskussion braucht eine Weile, um in Gang zu kommen. Letztlich kann meine Neugier, ob die Rezepte aus dem Buch auch auf den B2B-Bereich anwendbar sind, aber gestillt werden.</p>
<p>Interessant finde ich dabei den Einwand, dass es Firmen wie <a href="http://37signals.com/">37signals</a> schaffen, mit ihren Produkten Unternehmen anzusprechen, obwohl deren Vermarktung eher nicht den Erwartungen aus dem B2B-Bereich entspricht. Nicht zuletzt, weil auf der Website Preise genannt sind &#8212; was nach Lars&#8217; Meinung <a href="http://twitter.com/awendt/status/15488028527">eindeutig B2C klassifiziert</a>.</p>
<h2>Kaffeepause und Ausklang</h2>
<p>Zumindest mit der anschließenden Diskussion und den Erkenntnissen daraus bin ich zufrieden. Ich plaudere noch ein wenig mit <a href="http://manuelgruber.com/">Manuel</a> und lasse mir dann den <a href="http://hudsons.wordpress.com/"><strong>Kuchen von Katie</strong></a> schmecken &#8212; den muss man probiert haben!</p>
<p>Die letzte Session, bei der ich mitmache, ist eine improvisierte über Internationalisierung. <a href="http://www.heikeroettgers.com/">Heike</a> hat sie vorgeschlagen und sich Brainstorming vorgestellt, was mit der aufkommenden Diskussion in den Hintergrund tritt.</p>
<p>Letztlich geht es um Erschließung neuer Märkte und was dabei zu beachten ist: Vor allem kulturelle Unterschiede, aber auch technische, Wartungs- und Zahlungsprobleme sowie Preisgestaltung.</p>
<p>Was diese Runde so besonders interessant macht, ist ihre Internationalität. Zwei Erkenntnisse runden für mich diese Session ab: Websites, die nicht in lokaler Sprache vorliegen, können eine gewisse Exklusivität suggerieren. Und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/A/B-Test">A/B-Tests</a> können beim Auffinden von lokalen Unterschieden sehr hilfreich sein.</p>
<p>Vor der letzen Session muss ich dann leider auch schon weg.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Was mir erst hinterher auffiel, ist, dass wir den ganzen Tag über nur digitale Produkte thematisiert haben. Das hätte ich im Rückblick gern etwas anders gehabt.</p>
<p>Auch wenn ich bei meiner täglichen Arbeit eher wenig mit dem Thema zu tun habe, hat <cite>Baked In</cite> mein Interesse geweckt. Und das ProductCamp kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich bin um einige Erkenntnisse und Kontakte reicher &#8212; und genau darum geht&#8217;s!</p>
<p><strong>Vielen Dank nochmal an Heike, Lars und Holger für die klasse Organisation!</strong></p>
<p>Warst du beim ProductCamp dabei und kannst noch etwas ergänzen? Oder warst du auf anderen BarCamps? Was läuft dort vielleicht anders ab?</p>
<p>Sag&#8217;s uns in den Kommentaren!</p>
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