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	<title>WendtsWelt &#187; unterwegs</title>
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	<description>Ein Blog über Softwareentwicklung, Familie und Freizeit</description>
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		<title>Familienurlaub in Dänemark</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 07:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie macht man am besten Urlaub mit einem knapp zweijährigen Kind? Vor dieser Frage standen wir Anfang des Jahres, als es darum ging, wohin unser Sommerurlaub gehen sollte. Erlebnisurlaub, Städtereise, weite Autofahrten oder lange Flüge? Dem mussten wir eine klare Absage erteilen. Schließlich wollten auch wir uns erholen! Und so kam die Idee auf, es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/IMG_8212_klein.jpg"><img src="http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/IMG_8212_klein.jpg" alt="Foto: Kind wirft Steine ins Wasser" title="Spaß beim Steinewerfen an der Ostsee" width="240" height="360" class="alignleft size-full wp-image-1607" /></a></p>
<p>Wie macht man am besten Urlaub mit einem knapp zweijährigen Kind? Vor dieser Frage standen wir Anfang des Jahres, als es darum ging, wohin unser Sommerurlaub gehen sollte. Erlebnisurlaub, Städtereise, weite Autofahrten oder lange Flüge? Dem mussten wir eine klare Absage erteilen. Schließlich wollten auch wir uns erholen!</p>
<p>Und so kam die Idee auf, es sich zwei Wochen lang in einem Ferienhaus in Dänemark gemütlich zu machen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Da die Ferienhäuser pro Kopf preiswerter werden, wenn man ein größeres mit mehreren Leuten bewohnt, und Gesellschaft immer lustig ist, wollten wir noch jemanden mitnehmen. Die Wahl fiel schnell auf meinen Bruder samt Familie. Denn was ist praktischer als eine Spielgefährtin für den Sohnemann im gleichen Alter? Also geplant, getan! </p>
<p>Nach stundenlangem Wälzen der Kataloge von <a href="http://www.novasol.de/">Novasol</a> und <a href="http://www.dancenter.de/">DanCenter</a> hatten wir eine Auswahl an in Frage kommenden Häusern zusammen gestellt. Nun kam die Qual der Wahl: Was war wichtiger? Vier Schlafzimmer, zwei Bäder, Sauna, Whirlpool, ein großer Garten, Nähe zum Strand, idyllische Lage oder kurze Fahrt von Berlin aus? Letztendlich fanden wir all das in einem Ferienhaus in <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=marielyst,+d%C3%A4nemark&#038;sll=54.65925,11.950185&#038;sspn=0.008999,0.016072&#038;ie=UTF8&#038;hq=&#038;hnear=Marielyst,+D%C3%A4nemark&#038;ll=54.688717,11.968918&#038;spn=0.074418,0.128574&#038;t=h&#038;z=13&#038;iwloc=A">Marielyst</a>. Der Ort liegt auf der Insel Falster im Prinzip gleich hinter Gedser. In Dänemark hatten wir also nur eine kurze Autofahrt zu überbrücken, in Deutschland die Strecke bis Rostock.</p>
<p>Und genau letztere war Freud und Leid zugleich. Wir hatten uns entschieden, alle zusammen im umgebauten VW-Bus meines Bruders zu fahren – eine Mordsgaudi, wenn es bei der Hinreise nicht so verdammt heiß im Auto und so verdammt voll auf der Autobahn gewesen wäre. Und so kamen wir aus beiden Gründen mächtig ins Schwitzen, ob wir denn unsere Fähre in Rostock bekommen würden. Es war praktisch 5 vor 12 (ach nein, eigentlich vor 13 Uhr), als wir unser Fährticket in den Schalter reichten. Geschafft!</p>
<p>Die Fährüberfahrt und die Autofahrt auf dänischem Boden waren dann nur noch ein Klacks, so dass wir wohlbehalten in unserem Domizil für die nächsten zwei Wochen ankamen. Und wir hatten nicht zu viel erwartet! Das Haus war geräumig, modern eingerichtet, es gab einen großen Garten mit viel Platz für die Kinder und und und. </p>
<p>Und ab da ging es mit der Entspannung bergauf. Wir lebten in jeden Tag hinein, entschieden mehr als weniger spontan, was wir machen wollten (meist pendelten die Alternativen zwischen im Garten bleiben oder an den Strand gehen; mit Ausnahme von einigen Ausflügen, die wir bei nicht ganz so gutem Wetter unternahmen). Die Kinder waren ganz verrückt nach dem großem Sandkasten (Strand) und seinen vielen Buddelmöglichkeiten; vor allem, weil die Väter wieder zu Kindern wurden und tatkräftig mitmachten. Und nach kurzer Gewöhnungszeit waren sie auch ganz wild auf das riesige Planschbecken (Ostsee), in das wir sie mit ihren Schwimmflügelchen nahmen.</p>
<p>Von den Ausflügen, die wir machten, hat uns vor allem der <a href="http://www.knuthenborg.dk/">Safaripark Knuthenborg</a> und das <a href="http://www.middelaldercentret.dk/">Middelaldercentret</a> in Nykøbing gefallen. Die Dänen haben es einfach drauf, Ausflugsziele für Familien ansprechend zu gestalten! Wir waren beeindruckt von den Sicherheitsanlagen im Wolfs- und Tigergehege, über die Zutraulichkeit der Zebras und Kamele, über wahre Spiellandschaften und feuerten „unseren“ Henrik Svane im Ritterturnier tatkräftig an. Aber auch ein einfacher Besuch im Schwimmbad wurde mit ausgelassen planschenden Kindern und einer Menge Spaß für die Erwachsenen belohnt.</p>
<p>Waren wir unterwegs, wurden wir immer angelächelt ob der zwei kleinen süßen Kinder, die so friedlich nebeneinander im Bollerwagen saßen. Dass sie manchmal auch anders konnten, wussten nur wir. Dann ging das Geschrei und Gezeter los, denn das Spielzeug des anderen war nun mal das interessantere. Und wehe, es gab von etwas nur eine Ausgabe (z.B. Schaukel, Eisenbahn). Aber meistens war der Streit schnell geschlichtet und die beiden wieder ein Herz und eine Seele, die dann auch gern miteinander spielten. Praktisch war das vor allem morgens, wenn die Eltern wegen der frühen Stunde noch recht verschlafen aus den müden Augen schauten und die Kinder schon ihrem immerwährenden Spieldrang nachgingen. </p>
<p>Dank einer vollumfassenden Erstausstattung mit Lebensmitteln (Ein großes Dankeschön geht hier an die Großeltern der beiden Kleinen, die die ersten Tage mit uns verbracht und ihr gesamtes Auto voller Fressalien gepackt hatten.) konnten wir es uns auch kulinarisch so richtig gut gehen lassen. Nichtsdestotrotz waren wir erstaunt, was erst sechs, dann vier Erwachsene und zwei Kinder so alles verschlingen! Großeinkäufe waren an der Tagesordnung! Erwähnen möchte ich noch vor allem, dass wir richtig viel gegrillt haben. Lecker!</p>
<p>Ich kann es nicht verhehlen – dies war einer der entspanntesten Urlaube meines Lebens. Und das obwohl oder sogar gerade weil kleine Kinder dabei waren. Die beiden Kleinen haben unsere Zeit in Dänemark auf eine herrliche Art und Weise gebremst, so dass wir alle diese zwei Wochen ganz intensiv genießen konnten! Wir haben uns schon überlegt, nächstes Jahr noch einmal einen solchen Urlaub zu verbringen. Bruderherz, seid ihr dabei?</p>
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		<title>Back to the roots</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 21:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwarzwald 2007]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn man schon einmal im Süden der Republik ist, muss man (besonders Anje) das auch nutzen und in Reutlingen/Pfullingen vorbeischauen. So ging es also gegen Mittag Richtung Reutlingen zu Anjes ehemaligen Vermietern. Wie immer wurden wir herzlichst empfangen und köstlich versorgt. Es war wie immer schön, die beiden wiederzusehen. Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Wenn man schon einmal im Süden der Republik ist, muss man (besonders Anje) das auch nutzen und in Reutlingen/Pfullingen vorbeischauen. So ging es also gegen Mittag Richtung Reutlingen zu Anjes ehemaligen Vermietern.
</p>
<p>
Wie immer wurden wir herzlichst empfangen und köstlich versorgt. Es war wie immer schön, die beiden wiederzusehen. Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass man sich schon seit knapp zwei Jahren nicht mehr gesehen hatte und dass mein Auszug auch schon dreieinhalb Jahre zurückliegt. Hilfe, die Zeit rennt&#8230;
</p>
<p>
Am nächsten Morgen ging es nach einem leckeren Frühstück mit angeschlossenem Mittag (der Zug fuhr schon kurz vor 12) wieder in Richtig Heimat: Berlin, wir kommen!
</p>
<p><span id="more-4"></span><br />
Pfullingen</p>
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		<title>Der einzige Regentag</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 21:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da der Wetterbericht nichts Gutes versprach, nutzten wir die Gunst der Stunde zum Ausschlafen! Das &#8220;Bitte nicht stören&#8221;-Schild bescherte uns einen ruhigen Schlaf und ein recht spätes, aber wieder wundervolles Frühstück im Unicafé. Lecker!!! So lässt es sich leben, vor allem im Urlaub. Danach besorgten wir diverse Geschenke und Mitbringsel und bekamen Lust, selber für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Da der Wetterbericht nichts Gutes versprach, nutzten wir die Gunst der Stunde zum Ausschlafen! Das &#8220;Bitte nicht stören&#8221;-Schild bescherte uns einen ruhigen Schlaf und ein recht spätes, aber wieder wundervolles Frühstück im Unicafé. Lecker!!! So lässt es sich leben, vor allem im Urlaub.
</p>
<p>
Danach besorgten wir diverse Geschenke und Mitbringsel und bekamen Lust, selber für uns ein wenig einkaufen zu gehen. Und wir wurden auch fündig. Allerdings fing es am Nachmittag an zu regnen, so dass selbst shoppen keinen Spaß mehr machte. Also verkrümelten wir uns im Hotel und verbrachten den Nachmittag lesend und rätselnd.
</p>
<p><span id="more-5"></span><br />
Freiburg</p>
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		<title>(Almost) around the Schluchsee</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 21:31:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der gestrigen doch recht anstrengenden Wanderung wollten wir es heute ein wenig entspannter angehen. Da der Zug zum Schluchsee nur jede Stunde geht, wir allerdings beim Frühstück nicht hetzen wollten, machten wir einen Zwischenstopp in Hinterzarten, um uns das Örtchen anzuschauen. Viel gab es allerdings nicht zu sehen, so dass wir auch bald wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Nach der gestrigen doch recht anstrengenden Wanderung wollten wir es heute ein wenig entspannter angehen. Da der Zug zum Schluchsee nur jede Stunde geht, wir allerdings beim Frühstück nicht hetzen wollten, machten wir einen Zwischenstopp in Hinterzarten, um uns das Örtchen anzuschauen. Viel gab es allerdings nicht zu sehen, so dass wir auch bald wieder im Zug saßen.
</p>
<p>
In Aha (kein Witz &#8212; es gibt auch den Ort Unteraha) ging der Rundgang los. Der Weg war schön eingerichtet und führte immer am Ufer entlang. Wir trafen viele Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer. Das Wetter lud ja auch regelrecht dazu ein! Allerdings kamen wir die ganze Zeit nicht so richtig in Tritt &#8212; der Feldberg hatte doch seine Spuren hinterlassen.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/Tag_6.jpg" alt="Foto: Bahnhofsschild Aha" width="500" height="333" />
</p>
<p>
Aber wir ließen uns die gute Laune nicht verderben, legten am Staudamm ein Päuschen ein und schafften auch noch die letzten Kilometer bis Schluchsee-Ort. Von dort nahmen wir wieder den Zug in Richtung Freiburg und schlossen den Tag mit lecker Pizza und Nudeln ab.
</p>
<p><span id="more-6"></span><br />
Schluchsee</p>
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		<title>Massentourismus auf dem Feldberg</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Aug 2007 21:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach eingehender Prüfung des Wetterberichts machten wir uns kurzentschlossen auf zum Feldberg, dem höchsten Berg Baden-Württembergs (1493m). Zunächst brachte uns ein extrem voller Zug nach Bärental (wir dachten ja, alle würden in Titisee aussteigen, aber weit gefehlt). Dort stürmten 90% der Leute in einen bereitstehenden, auch überfüllten Bus, der zur Talstation der Feldbergbahn fuhr. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Nach eingehender Prüfung des Wetterberichts machten wir uns kurzentschlossen auf zum Feldberg, dem höchsten Berg Baden-Württembergs (1493m). Zunächst brachte uns ein extrem voller Zug nach Bärental (wir dachten ja, alle würden in Titisee aussteigen, aber weit gefehlt). Dort stürmten 90% der Leute in einen bereitstehenden, auch überfüllten Bus, der zur Talstation der Feldbergbahn fuhr. Da wir aber zwei Tage vorher schon bewiesen hatten, dass wir keine Schattenparker sind, ging es auch diesmal per pedes los, zunächst in Richtung Feldsee, den wir jedoch links liegen ließen. Wir wollten ihn uns auf dem Rückweg anschauen.
</p>
<p>
Vorbei an der Baldenweger Hütte erklommen wir nach und nach jeden einzelnen der etwa 500 Höhenmeter auf dem Weg zum Feldberg. Wir trauten unseren Augen kaum, als wir ihn erblickten: der Feldberg ist komplett kahl, da er auch schon vor 1000 Jahren als Weidefläche genutzt wurde. Etwas anderes ließ uns regelrecht zurückschrecken: so viele Leute hatten wir bei den anderen wanderungen nie gesehen &#8212; der Feldberg scheint ein beliebtes Ausflugsziel zu sein! Also nichts wie weg und einen kleinen Umweg genommen, der uns Linsensuppe mit Würstcheneinlage und selbstgebackenem Brot, aber leider auch ein verlorenes T-Shirt (Anje) in der St.-Wilhelmer-Hütte bescherte.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/Tag_5.jpg" alt="Foto: Blick von Feldberg auf Hütte" width="500" height="333" />
</p>
<p>
Weiter ging es über den Seebuck zum Bismarckdenkmal. Dort sparten wir 8,40 EUR, weil wir den Berg lieber zu Fuß hinuntergingen anstatt die Kabinenbahn zu nutzen. Mit einem eis als Aufmunterung wagten wir uns an den steilen Abstieg zum Feldsee und konnten nur mit den Köpfen schütteln angesichts des schlechten Schuhwerks vieler Leute.
</p>
<p>
Für die letzten vier Kilometer zogen wir unsere Rennpantoffeln an, um in Bärental nicht den Zug zu verpassen und eine Stunde warten zu müssen. Ziemlich erschöpft von den immerhin etwa 25 km kamen wir wieder ins Hotel.
</p>
<p><span id="more-7"></span><br />
Feldberg</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Abstecher nach Frankreich</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Aug 2007 14:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach zwei Tagen wandern war uns nach Abwechslung, und da Straßburg nur 1,5 Zugstunden von Freiburg entfernt liegt, stand es von Anfang an auf unserer Liste. Die Fahrt dorthin war ein Erlebnis: Mit dem RE nach Offenburg und von dort mit der OSB (Orthenau-Sardinenbüchse) weiter Richtung Frankreich: zusammen mit Rentnergruppen, angehenden Erasmus-Studenten mit jeweils mindestens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Nach zwei Tagen wandern war uns nach Abwechslung, und da Straßburg nur 1,5 Zugstunden von Freiburg entfernt liegt, stand es von Anfang an auf unserer Liste. Die Fahrt dorthin war ein Erlebnis: Mit dem RE nach Offenburg und von dort mit der OSB (Orthenau-Sardinenbüchse) weiter Richtung Frankreich: zusammen mit Rentnergruppen, angehenden Erasmus-Studenten mit jeweils mindestens 50 kg Gepäck und den ganz normalen Samstagsausflüglern. Das ging soweit, dass eine verzweifelte Frau mit Fahrrad kurzfristig entschied, bis Straßburg weiter zu fahren und von dort zurückzuradeln. Letztendlich konnte sie doch noch in Deutschland aussteigen &#8212; &#8220;musse ebbe den Mund uffmache&#8221;, so eine Rentnerin trocken. In Straßburg angekommen, war vor lauter Fahrgästen kein Bahnsteig mehr zu sehen.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/Tag4_1.jpg" alt="Foto: Münster" width="333" height="500" />
</p>
<p>
Vom Bahnhof aus machten wir uns gleich auf Richtung Altstadt, bewunderten die fachwerkhäuser und konnten den Finger gar nicht vom Auslöser nehmen. Beim Münster enschieden wir uns gegen eine Turmbesteigung und die damit einhergehende Warteschlange. Wir schlenderten am Wasser, wurden uns auf dem Markt beim Kauf von Pflaumen unserer schlechten Französisch-Kenntnisse bewusst (verstehen ging, aber was heißt &#8220;halbes Kilo&#8221;?) und genossen das herrliche Wetter. Mittags Flammküchle und noch mehr schöne Häuser im &#8220;Petite France&#8221;, dem ehemaligen Gerberviertel. zurück dorthin, wo wir den Stadtplan liegen ließen und von dort zur Touristinfo, um einen neuen zu besorgen.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/Tag_4.jpg" alt="Foto: Schild" width="500" height="333" />
</p>
<p>
Beim Cappuccino amüsierten wir uns über die Freakshow, die uns Männer mit Schnorchel und Flossen, Frauenkleider und allerlei anderen Verstörungen sowie Frauen mit Windeln boten. An alle Straßburg-Kenner im Freundeskreis: Ist der 18. August irgendein denkwürdiges Datum? Aber auch die geschmacklichen Verirrungen der Turisten waren sicher nicht zu verachten. Zurück ging&#8217;s im leeren Zug (gerade mal alle Sitzplätze waren belegt).
</p>
<p><span id="more-8"></span><br />
Straßburg</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schauindennebel</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Aug 2007 14:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute wollten wir vom Schauinsland ins Land schauen. Der Schauinsland ist der Hausberg Freiburgs und hat allerlei Attraktionen zu bieten: Wanderwege, eine Seilbahn, ein Museumsbergwerk und Downinsland mit einem Roller (kein Scherz!). Mit Freiburgs Nahverkehr (Straßenbahn und Bus) ging es zunächst zur Talstation. Der Anschluss zum Bus klappte hervoragend, so dass wir geringe Taktzeiten vermuteten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Heute wollten wir vom Schauinsland ins Land schauen. Der Schauinsland ist der Hausberg Freiburgs und hat allerlei Attraktionen zu bieten: Wanderwege, eine Seilbahn, ein Museumsbergwerk und Downinsland mit einem Roller (kein Scherz!).
</p>
<p>
Mit Freiburgs Nahverkehr (Straßenbahn und Bus) ging es zunächst zur Talstation. Der Anschluss zum Bus klappte hervoragend, so dass wir geringe Taktzeiten vermuteten und die VAG über alles lobten &#8212; das sollte sich noch ändern.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/Tag_3.jpg" alt="Foto: beim Spielen" width="500" height="333" />
</p>
<p>
Da eine Bergfahrt mit der Seilbahn etwas für Schattenparker ist (und wir haben ja gar kein Auto), entschieden wir uns für das fußläufige Erklimmen des Berges. 800 Höhenmeter galt es in circa sechs Kilometer zu überwinden &#8212; das entspricht einer durchschnittlichen Steigung von 13% mit einer Schwitzwahrscheinlichkeit von > 100%.
</p>
<p>
Der weg war sehr gut begehbar (eine Ausnahme mit wucherndem Beerengestrüpp) und sehr gut ausgeschildert (auch hier eine Ausnahme). Kurz vor dem Ziel war die schöne Aussicht auf einmal im Eimer, ach nee im Nebel. Mit dem Dunst kam auch der Wind, der recht frisch war. Auf dem Gipfel hätten wir theoretisch einen atemberaubenden Blick in die umliegende Landschaft gehabt; unter den widrigen Umständen haben wir uns sogar den Schauinslandturm geschenkt.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/Tag_3_1.jpg" alt="Foto: Schauindennebel" width="333" height="500" />
</p>
<p>
Und auch den Rundweg ließen wir aufgrund der Witterungsbedingungen links liegen und machten uns gleich auf den Weg nach unten. An der Kasse der Seilbahn wurden wir komisch beäugt, als wir eine einfache Fahrt nach unten lösten &#8212; also doch nur Schattenparker unterwegs. <img src='http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />
</p>
<p>
Wieder an der Talstation mussten wir feststellen, dass die Taktzeiten des Busses sogar zu spitzenzeiten mindestens eine halbe Stunde betrugen. Zu früh gefreut, zumal der Bus gerade weg war&#8230;
</p>
<p>
Da wir relativ früh wieder ein Freiburg waren, machten wir nochmal einen Stadtbummel und besorgten Karten und ein Geschenk, bevor uns leichter Nieselregen ins Hotel zurückscheuchte.
</p>
<p><span id="more-9"></span><br />
Schauinsland</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Im Club der alten Säcke</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Aug 2007 14:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwarzwald 2007]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erste Nacht im Hotel war extrem bescheiden. Es waren eigentlich nicht so sehr die Geräusche von der Straße oder vom Bahnhof sondern vielmehr die Tatsache, dass mitten in der Nacht (von vier bis fünf) ein Schienenschleiffahrzeug der DB (unsere Vermutung) in der Nähe des Bahnhofs seinen Dienst tat. Ist man (=Anje) nicht einmal im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die erste Nacht im Hotel war extrem bescheiden. Es waren eigentlich nicht so sehr die Geräusche von der Straße oder vom Bahnhof sondern vielmehr die Tatsache, dass mitten in der Nacht (von vier bis fünf) ein Schienenschleiffahrzeug der DB (unsere Vermutung) in der Nähe des Bahnhofs seinen Dienst tat. Ist man (=Anje) nicht einmal im Urlaub vom Arbeitgeber gefeit?
</p>
<p>
Egal. C&#8217;est mon anniversaire aujourd&#8217;hui. Trotzdem wurde ich gleich nach dem Aufstehen (und damit nach den Geschenken) losgeschickt, um Zahnpasta (und Ohropax) zu holen. Vor dem Frühstück waren wir noch unentschlossen, ob wir uns trotz des Wetters auf eine Wanderung einlassen sollten. Danach stellten Anjes kribbelnde Füße klar: wir sollen. Also ging&#8217;s (ohne bewusstseinserweiternde Drogen, dafür aber mit mit Zug) nach Himmelreich und von dort per pedes auf dem Jägerpfad zur Ravennaschlucht.
</p>
<p>
Die wegen Felssturz eingerichtete Umleitung war 2,5 Stunden lang und überwand 400 Höhenmeter &#8212; das haben wir aber erst hinterher gelesen und wir hatten auch nicht so lange gebraucht. Kurz vor der Schlucht genehmigten wir uns Getränke, verzichteten aber dankend auf Kuckucksuhren für 3300 EUR (UVP). Im Gegensatz zu einigen indischen Touristen dort.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/Tag_2.jpg" alt="Foto: Da sind wir" width="500" height="333" />
</p>
<p>
In der Schlucht stellten wir einmal mehr fest, dass Natur abartig laut sein kann. Und hinterlistig &#8211; eine kleine Fliege hatte sich kamikazeartig in Anjes Auge gestürzt. Dafür war das Wetter um so schöner, zumindest während wir durch die Schlucht wanderten. In Hinterzarten stiegen wir wieder in den Zug und fuhren zurück nach Freiburg. Den Abend haben wir mit zwei (von 300) Schnitzelvarianten im Restaurant Tacheles ausklingen lassen.
</p>
<p>
An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für alle Glückwünsche, die ich an diesem Tag erhalten habe. Und für alle, die Mark erhalten hat, obwohl er gar nicht Geburtstag hatte. Mark hat nämlich meine alte Handynummer.
</p>
<p><span id="more-10"></span><br />
Ravennaschlucht</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Endlich Urlaub!</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Aug 2007 13:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwarzwald 2007]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich nochmal mit Hartmut und Manfred telefoniert hatte und die beiden überzeugen konnte, es doch bis zum 27. August nochmal mit Gesprächen statt mit Streiks zu versuchen, konnten wir beide ungehindert unseren Urlaub antreten. Zum Glück; hatten wir doch eine Woche vorher noch ganz schön gezittert. Mit dem Zug ging es dann auf direktem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Nachdem ich nochmal mit Hartmut und Manfred telefoniert hatte und die beiden überzeugen konnte, es doch bis zum 27. August nochmal mit Gesprächen statt mit Streiks zu versuchen, konnten wir beide ungehindert unseren Urlaub antreten. Zum Glück; hatten wir doch eine Woche vorher noch ganz schön gezittert.
</p>
<p>
Mit dem Zug ging es dann auf direktem Weg von Berlin nach Freiburg, wo wir auch gleich am Bahnhof ins InterCity Hotel Freiburg eincheckten. Der Herr an der Rezeption wollte mir erstmal noch erklären, wie man als Bahnmitarbeiter den DB Reisemarkt benutzt, um die Rabatte auszunutzen (ich in doch nicht blöd!). Aber das Gute hat er nicht verschwiegen: wir können uns jeden Morgen ganz flexibel für oder gegen das Frühstück im Hotel entscheiden.
</p>
<p>
Nach kurzer Besichtigung unseres Zimmers zog es uns gleich nach draußen. Da die Altstadt von Freiburg nicht so sehr groß ist, konnten wir alles mit einem kleinen Bummel erschließen. Die Stadt ist wirklich sehr niedlich und das Münster überragt die Dächer. Leider ist es eingerüstet&#8230;
</p>
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<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/Tag_1.jpg" alt="Foto: Rathaus Freiburg" width="333" height="500" />
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Highlights: die Bächle durch die ganze Stadt, der Fruchtgummi-Design-Laden (den wir am letzten Tag geplündert haben) und der Uni-Campus mitten in der Stadt. Dort genossen wir einen herrlichen Salat im Unicafé. Abends um 23 Uhr fiel uns auf, dass wir doch was vergessen hatten &#8212; Zahnpasta. Das Hotel hatte leider keine Notfallversorgung. <img src='http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  Morgen früh müssen wir dann wohl noch vor dem Frühstück in eine Drogerie&#8230;
</p>
<p><span id="more-11"></span><br />
Freiburg</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stockholm &#8211; beauty on water</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Sep 2006 19:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Stockholm 2006]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte das ja nicht so schwer sein: zum Flughafen fahren, einchecken und ab die Post nach Stockholm. Wenn es doch so einfach wäre… Zunächst muss gesagt werden, dass der letzte (und auch so ziemlich der einzige) Bus am Tag zum Flughafen Ronneby kurz nach fünf fährt. Das ist etwas ungünstig, wenn der eigene Flug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Eigentlich sollte das ja nicht so schwer sein: zum Flughafen fahren, einchecken und ab die Post nach Stockholm. Wenn es doch so einfach wäre… Zunächst muss gesagt werden, dass der letzte (und auch so ziemlich der einzige) Bus am Tag zum Flughafen Ronneby kurz nach fünf fährt. Das ist etwas ungünstig, wenn der eigene Flug erst um 19:30 Uhr geht. Also ruft man ein Taxi. Pech nur, wenn es nicht zur vereinbarten Zeit kommt. Ich saß schon wie auf Kohlen, in ständiger Angst, dass der Flieger ohne uns geht. Nach einem weiteren Anruf kam das Taxi dann doch. Der Fahrer fragte nach, welchen Flug wir denn nehmen müssten und meinte dann ganz cool: &#8220;Da habt ihr ja noch mehr als genug Zeit, der Flieger landet sowieso nicht vor 7.&#8221; (Nur zur Info: Es war mittlerweile halb sieben, der Flieger sollte in einer Stunde gehen und wir mussten ja noch einchecken.).</p>
<p>Also gut, das hatte dann noch geklappt. Wie groß war dann unsere Überraschung, als wir am &#8220;Flughafen&#8221; ankamen. Wer Tempelhof klein findet, wird Ronneby Flygstation nicht als Flughafen anerkennen. Wir wurden eher an einen privaten Flugplatz denn an einen richtigen Flughafen erinnert. Und erwarteten, mit einer Mini-Propellermaschine nach Stockholm fliegen zu müssen. Aber nein, es war dann doch eine Boeing 737. Zum Glück war die Startbahn lang genug.</p>
<p>Doch vorher mussten wir ja noch einchecken. Ungelogen: Die Halle des Flughafens bestand aus fünf Self-Check-In-Automaten, einer Gepäckabgabe und einem kleinen Café. Nachdem unsere Buchungsreferenz nicht funktionierte und auch das Servicepersonal es nicht schaffte (kein Wunder, wenn man das Gleiche versucht wie wir), wurde uns mitgeteilt, dass der Flug nicht bezahlt wurde. Von der angegebenen Kreditkarte konnte nichts abgebucht werden. Großer Schreck!!! Mussten wir nun in Ronneby bleiben? Aber wir hatten doch auch das Hotel ohne Probleme mit dieser Kreditkarte bezahlt. Und nun? Nach langem Hin und Her ohne Erfolg griffen wir zu Andrés Kreditkarte und &#8212; oh Wunder &#8212; es klappte! Unser Trip nach Stockholm war gerettet!</p>
<p><img title="Ronneby International Airport" src="http://www.wendtswelt.de/bilder/flygstation.jpg" alt="Foto" width="500" height="375" /></p>
<p>Der Flug war traumhaft, da wir von der untergehenden Sonne begleitet wurden und sich dementsprechend unsere Laune erheblich besserte. In Arlanda gelandet, fanden wir ohne Probleme den Flygbuss in die Innenstadt und gelangten ohne weitere Umstände in unser Hotel, das echt weiter zu empfehlen ist. Es liegt sehr zentral, direkt an der Metro und ist dennoch schön ruhig.</p>
<p><img title="über den Wolken..." src="http://www.wendtswelt.de/bilder/flug.jpg" alt="Foto" width="500" height="375" /></p>
<p>Am nächsten Tag machten wir dann also Stockholm unsicher. Wir waren begeistert! So eine schöne Stadt und so tolles Wetter noch dazu. Wir hatten jeden Tag Sonnenschein pur und Temperaturen um die 20 °C oder mehr. Da macht das Entdecken natürlich viel mehr Spaß. Was hat uns am meisten gefallen? Die Innenstadt, die viele kleine, enge und niedliche Gassen und Sträßchen aufweist, aber leider manchmal ein wenig von Asiaten und anderen Touristen belagert ist; die vielen grünen Ecken, die zum Hinsetzen und Verweilen einladen; die vielen Cafés, die herrlichen Café Latte mit noch herrlicherem Milchschaum bieten; die kunterbunte Menschenmenge, die viele Möglichkeiten zum Schauen, Lachen und ungläubigem Erstarren bietet (was da aber auch manchmal für Outfits rumlaufen &#8212; da kann nicht einmal die Simon-Dach-Straße mithalten); das gesamte Flair der Stadt, das nichts mit skandinavischer Kühle gemein hat. Was hat uns nicht so gefallen? Es gibt in der gesamten Stadt nur zwei Chinese Take-aways &#8212; das ist doch sehr ungewöhnlich. Die Schweden scheinen nicht so auf Essen to go zu stehen. aber die Preise in den Restaurants und Imbissbuden waren uns doch oftmals zu hoch. Das hatte zur Folge, dass wir länger zur Essenssuche benötigten als gewünscht. Dabei darf man natürlich nicht vergessen, dass die Preise generell höher sind als bei uns in Deutschland. Und noch ein Tipp zum Schluss: Wenn man viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren möchte, lohnt sich ein Mehrtagesticket!</p>
<p><img title="90 cm breite Gasse in Stockholm" src="http://www.wendtswelt.de/bilder/90cmgasse.jpg" alt="Foto" width="242" height="500" /></p>
<p><img title="Blick vom Stadhuset auf Gamla Stan" src="http://www.wendtswelt.de/bilder/stadhus.jpg" alt="Foto" width="375" height="500" /></p>
<p><img title="Stockholm von oben" src="http://www.wendtswelt.de/bilder/stockholm.jpg" alt="Foto" width="500" height="375" /></p>
<p><img title="Riddarholmen" src="http://www.wendtswelt.de/bilder/stockholm2.jpg" alt="Foto" width="500" height="375" /></p>
<p>An unserem letzten Tag ging es dann noch nach Uppsala (gesprochen: Üpp’sola), um einen Kumpel von André zu besuchen. Da er keine Uni hatte, führte er uns den ganzen Tag durch diese von Studenten bevölkerte Stadt. Auf 70.000 Einwohner kommen 35.000 Studenten! Dementsprechend jung und lebendig ist die Stadt auch (nur nicht im Sommer, wenn Semesterferien sind &#8212; da ist wohl alles wie ausgestorben). Uns hat es dort sehr gut gefallen &#8212; vor allem Gamla Uppsala. Dort gibt es noch drei circa 1.500 Jahre alte stattliche Grabhügel. Wir fühlten uns teilweise in die Highlands in Schottland versetzt.</p>
<p><img title="Highlands in Uppsala" src="http://www.wendtswelt.de/bilder/uppsala.jpg" alt="Foto" width="500" height="375" /></p>
<p><img title="nicht, was ihr denkt" src="http://www.wendtswelt.de/bilder/sockenmuseum.jpg" alt="Foto" width="500" height="103" /></p>
<p>Nach vier herrlichen Tagen ging es dann wieder zum Arlanda Flygplats und von dort zurück zur Ronneby Flygstation. Vorsorglich hatten wir wieder ein Taxi bestellt, das wir dann auch nach einiger Verwirrung besteigen konnten (zusammen mit drei anderen Fahrgästen &#8212; Sammeltaxis scheinen hier üblich zu sein). Die Überraschung war groß, als der Fahrer am Ende der Fahrt kein Geld haben wollte. Andere Länder, andere Sitten???</p>
<p><span id="more-12"></span><br />
Stockholm</p>
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