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	<title>WendtsWelt &#187; USA 2005</title>
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	<description>Ein Blog über Softwareentwicklung, Familie und Freizeit</description>
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		<title>Back to where we started</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2005 08:26:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Also, wie gestern geplant, ging es noch einmal in Richtung downtown Centralia, um die Antikshops auch live, sprich: geöffnet, zu erleben. Gekauft haben wir zwar nichts, aber es war nett, ein wenig herumzustöbern. Anstatt den direkten Weg nach Portland zu wählen, ging es noch in Richtung Long Beach Peninsula, einer Halbinsel an Washingtons Pazifikküste. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Also, wie gestern geplant, ging es noch einmal in Richtung downtown Centralia, um die Antikshops auch live, sprich: geöffnet, zu erleben. Gekauft haben wir zwar nichts, aber es war nett, ein wenig herumzustöbern.
</p>
<p>
Anstatt den direkten Weg nach Portland zu wählen, ging es noch in Richtung Long Beach Peninsula, einer Halbinsel an Washingtons Pazifikküste. In Long Beach an sich hielten wir an, da der Ort eigentlich ganz nett angelegt war. Komisch war nur, dass man außerhalb der drei Blocks Innenstadt keine Menschen auf der Straße sah. Höhepunkte waren hier der Burger und das Eis. Den ortseigenen Musiker wollen wir auch nicht unerwähnt lassen (immerhin hörten ihm mindestens drei Menschen gleichzeitig zu).
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_boardwalk.jpg" alt="Foto" title="Dünenwanderung" width="500" height="375" />
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_skelett.jpg" alt="Foto" title="Walskelett" width="500" height="375" />
</p>
<p>
Dann fuhren wir noch zum Leadbetter Point State Park, dem nördlichsten, mit dem Auto erreichbaren Punkt der Halbinsel. Hier machten wir eine kleine Wanderung, während der uns ein Kojote über den Weg lief. Wir machten uns schnell aus dem Staub, da er uns doch ein wenig hungrig hinterschaute. Wieder im Auto und auf der Straße kreuzte  dann sein Fressen unseren Weg &#8212; ein Reh.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_leadbetterpoint.jpg" alt="Foto" title="Leadbetter Point State Park" width="500" height="375" />
</p>
<p>
Ohne einen weiteren Stop ging es nach Portland und mit einem kleinen Umweg auch in unser Hotel. Unterwegs mussten wir noch einen kleinen Zwischenhalt an der Tankstelle machen, weil André sich verschätzt und den noch verbleibenden Tankinhalt beschrieen hatte.
</p>
<p>
Im Hotel ging es dann ans Eingemachte &#8212; Koffer umpacken! Uff, was für Mengen an Klamotten etc. kam da zum Vorschein. Aber wir bekamen doch wieder alles unter und mussten nur die Kühltasche zurücklassen.
</p>
<p>
Ein wenig traurig stiegen wir in die Betten. Morgen geht es wieder nach good old Germany. *seufz*
</p>
<p><span id="more-14"></span><br />
Portland, OR</p>
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		<title>Glasmusik</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2005 08:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[USA 2005]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute haben wir uns ein spätes Restaurant-Frühstück gegönnt: Eier, Schinken, Hashbrowns, Pancakes und alles, was dazugehört. Das erste Ziel war Tacomas Glasmuseum. Sehr interessant, vor allem unsere Odysee dorthin: I-5 zur I-705, Abfahrt City Center genommen, Museum nicht gefunden, wieder auf der I-705 gelandet, von dort aus Versehen auf die Route 509 stadtauswärts, zurück und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Heute haben wir uns ein spätes Restaurant-Frühstück gegönnt: Eier, Schinken, Hashbrowns, Pancakes und alles, was dazugehört. Das erste Ziel war Tacomas Glasmuseum. Sehr interessant, vor allem unsere Odysee dorthin: I-5 zur I-705, Abfahrt City Center genommen, Museum nicht gefunden, wieder auf der I-705 gelandet, von dort aus Versehen auf die Route 509 stadtauswärts, zurück und endlich ein Hinweisschild gefunden. Im Shop kann man exquisite Glas-Souvenirs erstehen (und mal ehrlich, die Sachen für weniger als $40 sehen echt billig aus!), und die Galerie hat ein paar Dinge aus der &#8220;Moderne-Kunst&#8221;-Schublade zu bieten &#8212; nichts für schwache Nerven. Dafür genial: Im &#8220;Hot Shop&#8221; konnten wir einem Gastkünstler und seinen sieben Gehilfen beim Herstellen einer gläsernen E-Gitarre zuschauen. Das ganze hat etwa zwei Stunden gedauert! Nach dem Galeriebesuch  war uns klar, dass das Instrument das aufregendste Ausstellungsstück (seit 2003) sein wird
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_glasmuseum.jpg" alt="Foto" title="Glaskunst" width="375" height="500" />
</p>
<p>
Inzwischen war es Nachmittag, und wir schauten noch schnell in Washingtons Hauptstadt Olympia vorbei. Die Stadt ist nicht so schlimm wie Salem, Oregon (dort ist außer dem Kapitol rein gar nichts), aber auch nicht wirklich groß. Und für ein bis zwei Monate an Gesetzgebungs-Sitzungen pro Jahr (!) steht dort ein ganz schön übertriebener, aber eindrucksvoller Campus an politisch genutzten Häusern. &#8220;Downtown&#8221; Olympia besteht aus ein paar Blocks (wir gewöhnen uns fast daran) und hat ein ganz nettes Café.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_capitolcampus.jpg" alt="Foto" title="Insurance Building auf dem Capitol Campus" width="500" height="375" />
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_capitol.jpg" alt="Foto" title="Capitol in Olympia" width="500" height="375" />
</p>
<p>
Zurück auf der Interstate (hier fahren sie immer noch wie die verrückten!) fuhren wir weiter bis Centralia, checkten schnell ein und fuhren nach Downtown Centralia. Schon wieder déjà-vu, aber ein paar Antiquitäten-Läden hatten es uns angetan, und wir werden morgen zurückfahren, wenn alles offen hat!
</p>
<p>
Nachtrag: Ich weiß ja, wir sehen hier viel zu viel fern, aber dass Anje gleich die Fernbedienung im Müll versenkt
</p>
<p><span id="more-15"></span><br />
Centralia, WA</p>
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		<title>Sea-Tac</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2005 08:18:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
				<category><![CDATA[USA 2005]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute wollten wir also nachholen, was wir gestern früh versäumt hatten: der Pike Place Market. Wow, das war cool. Auf mehrere Straßen verteilt gab es wahnsinnig viele Stände mit Blumen, Obst, Schmuck etc. etc. etc. Die Pfirsiche und Nektarinen, die wir dort gekauft haben, sind superlecker! So saftig und süß Danach schnappten wir uns unser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Heute wollten wir also nachholen, was wir gestern früh versäumt hatten: der Pike Place Market. Wow, das war cool. Auf mehrere Straßen verteilt gab es wahnsinnig viele Stände mit Blumen, Obst, Schmuck etc. etc. etc. Die Pfirsiche und Nektarinen, die wir dort gekauft haben, sind superlecker! So saftig und süß
</p>
<p>
Danach schnappten wir uns unser Auto und fuhren zum Green Lake, einer Oase mitten in der Stadt. Mann, so viele Jogger, Mütter mit Sport-Kinderwagen, Inline-Skater und Radfahrer haben wir lange nicht gesehen. Wir setzten uns auf eine Bank und genossen ein wenig die Sonne und unsere Bücher, bevor wir unser wieder einmal den Stress der I-5 antaten. Uff, André hatte schon gar keine Lust zum Autofahren mehr und so nahm ich all meinen Mut zusammen und wagte mich hinaus in die böse Welt der wie-wild-die-Spuren-wechselnden, kreuz-und-quer-fahrenden und ohne-Blinken-abbiegenden Autofahrer. <img src='http://www.wendtswelt.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_mtrainier31.jpg" alt="Foto" title="Blick auf Mt. Rainier" width="500" height="375" />
</p>
<p>
Nun ja, nach einer Tankstellen- und Supermarkt-Pause steuerten wir auf unser Motel zu, wo wir unser leckeres Mittagessen genossen. Danach ging es nach Tacoma Downtown. Eigentlich ist der Ort ein ganz nettes Fleckchen, wenn man mal davon absieht, dass kaum Menschen auf der Straße sind. Aber daran muss man sich echt einfach gewöhnen in Amerika.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_newbeetle.jpg" alt="Foto" title="Bunter VW Käfer" width="500" height="375" />
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_tacoma.jpg" alt="Foto" title="Bemalte Hausfassade" width="500" height="375" />
</p>
<p>
Zurück im Zimmer schlemmten wir dann Wassermelone und lästerten über das schlechte amerikanische Fernsehen
</p>
<p>
(Wisst ihr eigentlich etwas mit dem Titel anzufangen? Das ist  eine Abkürzung für Seattle-Tacoma International Airport.)
</p>
<p><span id="more-16"></span><br />
Tacoma, WA</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Seattle, Tag 2</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2005 08:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Entgegen unseren eigentlichen Plänen entschieden wir uns auszuschlafen und nicht den Pike Place Market in aller Frühe zu besuchen (aufgeschoben ist nicht aufgehoben &#8212; morgen ist ja auch noch ein Tag). Los ging es dann mit der Monorail, der Hochbahn in Seattle. Auf dem Plan sah die Strecke recht lang aus, aber bei der Geschwindigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Entgegen unseren eigentlichen Plänen entschieden wir uns auszuschlafen und nicht den Pike Place Market in aller Frühe zu besuchen (aufgeschoben ist nicht aufgehoben &#8212; morgen ist ja auch noch ein Tag). Los ging es dann mit der Monorail, der Hochbahn in Seattle. Auf dem Plan sah die Strecke recht lang aus, aber bei der Geschwindigkeit der Bahn waren wir im Nullkommanichts im Shopping District von Seattle &#8212; shoppen, shoppen, shoppen. Naja, gekauft haben wir nichts, aber das Viertel ist echt stark &#8212; ein Geschäft und ein Kaufhaus neben dem nächsten.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_stepstowaterfront.jpg" alt="Foto" title="Treppen zum Wasser" width="500" height="375" />
</p>
<p>
Weiter ging es in das Viertel Pioneer Square &#8212; hier gibt es nette Häuser und Raum zum Sehen und Gesehen-werden. Allerdings fehlt ein großer zentraler Platz wie der Pioneer Place in Portland, wo sich alle Welt trifft und es nicht entscheidend ist, wie man aussieht oder wer man ist.
</p>
<p>
Nächste Station: Chinatown bzw. International District. Von diesem Viertel waren wir ein wenig enttäuscht. Überall hatten wir von dem blühenden und farbenfrohen Leben in Chinatown gelesen. Nix da. Das einzige gute war das Essen, das wir uns beim Thai geholt haben. LECKER!
</p>
<p>
Von Chinatown ging es dann mit dem Waterfront Trolley, einem alten Straßenbahnwagen, wieder in Richtung Seattle Center und von dort in unser Hotel. Da schnappten wir uns unser Auto und fuhren zum Universitätsviertel. Hier könnten wir es aushalten. Der University Way war echt stark &#8212; ein Stöberladen neben dem anderen. Das Café im Universitätsbuchladen gefiel uns besonders gut &#8212; nicht nur wegen dem Kaffee. Wir konnten in aller Ruhe unsere Emails checken. Nun gut, bei André gab es einige Probleme, die erst einmal noch gelöst werden müssen
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_waterfronttrolley.jpg" alt="Foto" title="Straßenbahn am Wasser" width="500" height="375" />
</p>
<p>
Unsere letzte Station sollte die Ballard-Schleuse sein, die 100.000 Schiffe pro Jahr passieren. Das war wirklich interessant, besonders weil wir noch ein paar Riesenlachse beobachten konnten, wie sie die Fischleiter &#8220;hinaufkletterten&#8221;.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_ballardlock.jpg" alt="Foto" title="Ballard Schleuse" width="500" height="375" />
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_fishladder.jpg" alt="Foto" title="Fischleiter an der Schleuse" width="500" height="375" />
</p>
<p>
Als wir dann wieder in unser Hotel zurückkamen, bekamen wir erst einmal einen Schock: keiner hatte unser Zimmer aufgeräumt. Als wir an der Rezeption nachfragten, hieß es nur: Wir hatten einen anstrengenden Tag! EXCUSE US! Was für eine schlechte Ausrede ist das denn bitte? Zumal es scheinbar noch freie Zimmer gibt. Wie soll denn der Kundenservice aussehen, wenn alle Zimmer belegt sind??? Hier sind wir definitiv zum letzten Mal gewesen.
</p>
<p><span id="more-17"></span><br />
Seattle, WA</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schlaflos</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2005 08:08:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[USA 2005]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Nacht in Whittaker&#8217;s Bunkhouse (nein, wir hatten kein Doppelstockbett reserviert!) hatte ihren Tribut gezollt: Ich bin mit über 40 Mückenstichen aufgewacht &#8212; und Anje ist ohne einen einzigen davongekommen. Also, Seattle! Wir freuten uns auf die Stadt (und diesmal wirklich eine!), hatten dabei aber etwas Wichtiges übersehen: Um überhaupt hinzukommen, mussten wir den Verkehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die Nacht in Whittaker&#8217;s Bunkhouse (nein, wir hatten kein Doppelstockbett reserviert!) hatte ihren Tribut gezollt: Ich bin mit über 40 Mückenstichen aufgewacht &#8212; und Anje ist ohne einen einzigen davongekommen.
</p>
<p>
Also, Seattle! Wir freuten uns auf die Stadt (und diesmal wirklich eine!), hatten dabei aber etwas Wichtiges übersehen: Um überhaupt hinzukommen, mussten wir den Verkehr überleben. Das war nicht so einfach, hier muss irgendwie die Luft wärmer sein. Spurwechseln ohne Grund und Schneiden scheint hier zu den ersten praktischen Fahrstunden zu gehören. Ein LKW hatte es auf uns abgesehen, aber er ist an unserem Dodge zerschellt
</p>
<p>
Parkplatz gefunden, auf zum Seattle Center, wo die Space Needle steht (für alle Englisch-Anfänger: kann exakt mit &#8220;Raum-Nadel&#8221; und frei mit &#8220;184 Meter hohes Wahrzeichen der Stadt mit Aussichtsplattform auf 154 Metern Höhe&#8221; übersetzt werden). Ein Day/Night-Pass ermöglicht uns, innerhalb von 24 Stunden zweimal hochzufahren &#8212; na, das ist doch mal was! Doch dazu später mehr
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_spaceneedle.jpg" alt="Foto" title="Space Needle, Wahrzeichen von Seattle" width="375" height="500" />
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_seattlecenter.jpg" alt="Foto" title="Seattle Center" width="375" height="500" />
</p>
<p>
Nach dem Mittagessen ein kurzer Spaziergang durch den Queen Anne District, ein hügeliges Gelände mit netten Häuschen und Cafés. Das Wetter zwischendurch war nass, was uns immer noch von einer Space-Needle-Entscheidung abhielt. (Kleine Info zwischendurch: Seattle wird zwar als &#8220;Rainy City&#8221; gehandelt, es fällt hier aber weniger Regen als z.B. in New York.)
</p>
<p>
Doch plötzlich klart es auf, und wir entscheiden uns für den Day/Night-Pass. Die Fahrstühle sind außen angebracht, die Fahrt dauert 41 Sekunden, und der knöpfedrückende nette junge Herr im Anzug unterhält uns währenddessen mit Redestoff, der eigentlich für zwei Minuten Fahrzeit vorgesehen war. Oben angekommen weist er uns noch auf das Starbucks hin, falls wir in Seattle keins finden sollten (hahaha). Der Blick über die Stadt ist einmalig, und wir freuen uns darauf, hier nochmal im Dunkeln herzukommen.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_blickstadt.jpg" alt="Foto" title="Blick über die Stadt" width="500" height="375" />
</p>
<p>
Ach ja, unser Motel. Eigentlich haben wir den ganzen Tag nur einen Block entfernt geparkt, aber das wussten wir nicht &#8212; dann hätte nämlich auch die Suche nicht so lange gedauert. Der Check-in sollte hier länger dauern als in jeder anderen Unterkunft. Vor dem Tresen eine Frau, deren Vorauszahlung nicht anerkannt wurde und eine, die ein Nichtraucherzimmer gebucht, aber nicht erhalten hatte. Hinter dem Tresen die personifizierte Kompetenz: Ein Schwuler, ein Rausschmeißer und ein Inder <del>kommen in ein Restaurant</del> sitzen um einen einzigen Computer und tun sich schwer mit allem (Technik, Höflichkeit, Smalltalk). Schon nach zehn Minuten haben wir unseren Schlüssel und sind wenigstens positiv überrascht vom Zimmer. Da wir direkt unter dem Fenster parken, erweist sich das Auspacken als einfach und bleibt von einem Vorbeikommenden nicht unkommentiert.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_pier.jpg" alt="Foto" title="Am Pier, Waterfront" width="500" height="375" />
</p>
<p>
Abends zurück auf der Space Needle machten wir noch mehr Bilder und wurden zu Voyeuren &#8212; manche Häuser sind einfach zu dicht und in Reichweite der verfügbaren Fernrohre
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_spaceneedlenight.jpg" alt="Foto" title="Space Needle bei Nacht" width="375" height="500" />
</p>
<p><span id="more-18"></span><br />
Seattle, WA</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Unter den Wolken</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2005 08:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da uns nicht wirklich viel in Ellensburg hielt, verließen wir die Stadt heute morgen recht schnell in Richtung Mount Rainier, dem höchsten Berg Washingtons. Ein kurzer Blick auf diesen majestätischen Berg war uns ja gestern schon gewährt worden. Und nun wollten wir mehr. Allerdings mussten wir erst einige Meilen hinter uns bringen, um überhaupt in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Da uns nicht wirklich viel in Ellensburg hielt, verließen wir die Stadt heute morgen recht schnell in Richtung Mount Rainier, dem höchsten Berg Washingtons. Ein kurzer Blick auf diesen majestätischen Berg war uns ja gestern schon gewährt worden. Und nun wollten wir mehr.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_mtrainier.jpg" title="Erster Eindruck vom Mt. Rainier" alt="Foto" width="500" height="375" />
</p>
<p>
Allerdings mussten wir erst einige Meilen hinter uns bringen, um überhaupt in die Nähe zu kommen. Und dann, ganz plötzlich und unerwartet, stand er vor uns. 4392m Gestein, Eis und Schnee. WOW!!! Da kommt man sich ganz schön klein dagegen vor. Noch bevor wir allerdings in den National Park einfuhren, besuchten wir die sogenannte Grove of the Patriarchs &#8212; eine Insel mit mehr als 1000 Jahre alten Bäumen. Beeindruckend! Diese Bäume haben einmal den gesamten Nordwesten Amerikas bedeckt &#8212; Vulkanausbrüche und nachfolgende Klimawandlungen haben dieses Bild allerdings stark verändert.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_haengebruecke.jpg" alt="Foto" title="Hängebrücke im Grove of the Patriarchs" width="500" height="375" />
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_groveofthepatriarc.jpg" alt="Foto" title="Wanderung durch einen Wald von Rotzedern" width="500" height="375" />
</p>
<p>
Die Straßen im Park waren eigentlich sehr gut befahrbar &#8212; wir hatten mehr Anstiege, Gefälle und Kurven erwartet; nur die Wellen im Asphalt waren ein wenig nervig. Aber da wir ja die (wirklich zahlreichen) Blicke genießen wollten, war es auch nicht gar so schlimm, langsamer zu fahren. Mount Rainier zeigte sich immer wieder in einem anderen Licht und einer anderen Gestalt &#8212; nur die majestätische Größe blieb ihm immer erhalten.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_unterwegs28.jpg" alt="Foto" title="Im Mt. Rainier National Park" width="500" height="375" />
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_gletscher.jpg" alt="Foto" title="Gletscher" width="375" height="500" />
</p>
<p>
Leider war die Bergspitze den ganzen Tag in Wolken gehüllt. Selbst als wir am Abend noch einmal wieder zurückkamen, um den Berg eventuell im Abendlicht zu sehen (nachdem wir unsere Unterkunft in Ashford bezogen und zu Abend gegessen hatten), zeigte Mount Rainier nur ab uns zu ein wenig Gipfel. Nun gut, trotzdem hat sich der Anblick tausendmal gelohnt. Was sagte unser Reiseführer dazu? Tausende Besucher kommen jedes Jahr zum Mount Rainier, um mit einem unvergesslichen Bild in Erinnerung nach Hause zurückzukehren.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_mtrainier1.jpg" alt="Foto" title="Mt. Rainier" width="500" height="375" />
</p>
<p><span id="more-19"></span><br />
Ashford, WA</p>
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		<title>Staubtrocken und einsam</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2005 07:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die 100 Meilen vor uns und wenig Sehenswertes entlang der Strecke ließen uns nicht wirklich zu Frühaufstehern werden. Und wir sollten Recht behalten. Nach einem weiteren Frühstück mit Einwegkartons, Plastikbechern und Tütenzucker (bisher haben wir jeden Tag die beiden Motelmülleimer gefüllt, was für eine Verschwendung!) machten wir uns auf den Weg nach Ellensburg. Auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die 100 Meilen vor uns und wenig Sehenswertes entlang der Strecke ließen uns nicht wirklich zu Frühaufstehern werden. Und wir sollten Recht behalten. Nach einem weiteren Frühstück mit Einwegkartons, Plastikbechern und Tütenzucker (bisher haben wir jeden Tag die beiden Motelmülleimer gefüllt, was für eine Verschwendung!) machten wir uns auf den Weg nach Ellensburg.
</p>
<p>
Auf dem Weg lag Benton City mit etwa einem Dutzend Winzern in der nächsten Umgebung, aber Anje saß am Steuer und ich bin bekanntlich nicht gerade ein großer Fan von Wein (nicht dass es mir Brauereien wirklich angetan hätten), also fuhren wir weiter und ließen die Verkostungen Verkostungen sein. Nächste &#8220;Attraktion&#8221; am Weg war Hanford Reach National Monument. Unsere Reiseplanung vom März hat sich bisher als durchdacht und realistisch erwiesen, aber warum diese Sehenswürdigkeit Erwähnung gefunden hat, wissen wir leider nicht mehr. Auch nicht warum es ein Atomkraftwerk mit 10 Meilen Wüste in jede Richtung zum National Monument gebracht hat &#8212; wenn man bedenkt, dass es damit verwaltungstechnisch auf gleicher Höhe mit Crater Lake und dem Grand Canyon steht.
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<p>
Also weiter zum Ginkgo State Park, den wir uns als üppige grüne Oase vorgestellt haben. Weit gefehlt, es handelt sich dabei um 15 steinalte Baumstümpfe, die an einem staubigen Pfad unter Gittern zu besichtigen sind. Aus der geplanten 3-stündigen Wanderung wurde also ein halbstündiger Spaziergang in brütender Hitze, und wir freuten uns aufs klimatisierte Auto. Soviel also zum &#8220;Evergreen State&#8221;!
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<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_ginkgo.jpg" alt="Foto" title="Ginkgo Forest State Park" width="500" height="375" />
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Ellensburg und das Motel waren schnell gefunden, und wieder einmal stellt sich heraus, dass amerikanische Kleinstädte diesseits der 100000-Einwohner-Marke Geisterstädte sind. Großstädte mögen sich von ihren amerikanischen Schwestern eine Scheibe abschneiden können, aber hier hat Europa ganz deutlich die Nase vorn: Die Straßen waren wie leergefegt, und wir waren mal wieder ganz schnell zurück im Motel. Fürs Abendessen sind wir dann noch mal losgefahren, und wenigstens in dieser Hinsicht hat unser Reiseführer Recht behalten!
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<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_ellensburg.jpg" alt="Foto" title="Ellensburg" width="500" height="375" />
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<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_ellensburg1.jpg" alt="Foto" title="Ellensburg" width="500" height="375" />
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<p><span id="more-20"></span><br />
Ellensburg, WA</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Unter Tage</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2005 07:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
				<category><![CDATA[USA 2005]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute morgen sollte dann der spannende Teil von Pendleton starten: der Untergrund rief! In Pendleton gab es unter den eigentlichen Straßen ein zweites Leben wie im Wilden Westen. Saloons, Bordelle, Unterkünfte für chinesische Gastarbeiter aber auch &#8220;anständige&#8221; (sprich: legale) Geschäfte. Die 90-minütige Tour führte uns in eine Bar, ein Waschhaus, einen Eisladen, eine Fleischerei (der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Heute morgen sollte dann der spannende Teil von Pendleton starten: der Untergrund rief! In Pendleton gab es unter den eigentlichen Straßen ein zweites Leben wie im Wilden Westen. Saloons, Bordelle, Unterkünfte für chinesische Gastarbeiter aber auch &#8220;anständige&#8221; (sprich: legale) Geschäfte. Die 90-minütige Tour führte uns in eine Bar, ein Waschhaus, einen Eisladen, eine Fleischerei (der deutschen Besitzer Schwarz &amp; Greulich) etc. Interessant war auch das Versteck von mehreren Freunden, das diese nutzten, um während der Prohibition Alkohol zu trinken und Glücksspiel zu betreiben. Mit $50 war man hier dabei. Ein überirdisches Bordell bekamen wir auch zu sehen. 15 Minuten Spaß kosteten hier $2
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_underground1.jpg" alt="Foto" title="Waschküche im Untergrund" width="500" height="375" />
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<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_underground.jpg" alt="Foto" title="Kartenspiel und Alkohol" width="500" height="375" />
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Die Zeit verging wie im Fluge. Nach der Tour entschieden wir uns für ein frühes Mittagessen im Main Street Diner &#8212; wieder einmal eine Empfehlung aus dem Fodor. Das Diner war ganz klassisch im Stil der 50er eingerichtet &#8212; wie man es aus dem Fernsehen kennt.
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Dann verabschiedeten wir uns von Pendleton. Zunächst ging es in den Ort Echo (um ganz genau zu sein: Town of Echo), der allerdings außer Hitze nicht viel zu bieten hatte. Das gleiche galt für Hermiston, so dass wir uns entschieden, dem Hat Rock State Park einen Besuch abzustatten. Der Berg, an dem Lewis und Clark auf ihrer &#8220;Mission&#8221; vorbeikamen, sieht aus wie ein Hut (deshalb der Name) und liegt genau am Columbia River. Wir waren erstaunt über die Verwandlung der Landschaft. Kennt man das Columbia River Tal östlich von Portland als saftig-grün, ist es hier kahl bis zum Gehtnichtmehr.
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<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_hatrock.jpg" alt="Foto" title="Hatrock im State Park" width="500" height="375" />
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<p>
Wir verweilten ein wenig und fuhren dann weiter bis zum Ice Harbor Staudamm, angeblich einem der höchsten Staudämme der Welt. Naja, wir haben da schon größere gesehen. Also ging es gleich nach Kennewick, unserem Tagesziel. Es dauerte ein Weilchen bis wir unser Motel gefunden hatten (wir versuchten, die Visitor Information zu finden, aber das hat in Oregon immer wesentlich besser geklappt!).
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<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_unterwegs26.jpg" alt="Foto" title="Unterwegs am Columbia River" width="500" height="375" />
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<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_unterwegs26_1.jpg" alt="Foto" title="Unterwegs am Columbia River 2" width="500" height="375" />
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Ein Versuch, shoppen zu gehen, schlug auch irgendwie fehl. Also entschieden wir uns, in unser Motelzimmer zurück zu kehren und die Seele baumeln zu lassen.
</p>
<p><span id="more-21"></span><br />
Kennewick, WA</p>
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		<title>Von Bären und Wespen</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2005 07:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unsere Nacht wurde um kurz vor sieben von einer 5-köpfigen Frauentagsgruppe, die hinterm Hotel ihre Fahrräder geparkt hatten, jäh beendet. Wir sind trotzdem nicht vor acht aufgestanden, weil die Touren jetzt einfach nicht mehr so lang sind wie bisher. Nach einem Muffin-Frühstück in der nett eingerichteten Lobby wollten wir noch Eis holen und tanken. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Unsere Nacht wurde um kurz vor sieben von einer 5-köpfigen Frauentagsgruppe, die hinterm Hotel ihre Fahrräder geparkt hatten, jäh beendet. Wir sind trotzdem nicht vor acht aufgestanden, weil die Touren jetzt einfach nicht mehr so lang sind wie bisher. Nach einem Muffin-Frühstück in der nett eingerichteten Lobby wollten wir noch Eis holen und tanken. Die Schlappe am Crater Lake (wir erinnern uns &#8212; ungern) war uns eine Lehre, wir tanken jetzt vor jeder Etappe voll.
</p>
<p>
Nun kennt sich in einer Stadt wie Mitchell sowieso jeder, und in diesem speziellen Fall ist der Besitzer der Tankstelle gleichzeitig der Besitzer des Hotels und der Besitzer von Henry, dem Bären. Beim Tanken komme ich also mit ihm ins Gespräch, erzähle ihm von Henrys Erwähnung in unserem Reiseführer als Attraktion, und er ist sichtlich überrascht. Anje kommt mit Eis zurück und Hugh bietet uns an, ihn (den Bären) zu füttern. Das Angebot nehmen wir natürlich gern an, so ein Erlebnis hat nicht jeder.
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<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_baerhenry.jpg" alt="Foto" title="André füttert Henry" width="500" height="375" />
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Auf geht&#8217;s zum zweiten Teil der John Day Fossil Beds, der Sheep Rock Unit (Schafsfelseinheit). In kargen Landschaften sind hier Fossilien unter Glas zu sehen. Die Wanderung führt an quicklebendigen Kaninchen vorbei und endet in einem natürlichen Amphitheater aus grünem Gestein (wir fragen uns nur, warum das dann &#8220;Blue Basin&#8221; heißt). Die Affenhitze dort macht zu schaffen, wir leeren eine Literflasche Wasser in knapp einer Stunde.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_unterwegs25.jpg" alt="Foto" title="Auf dem Weg zu John Day II." width="500" height="375" />
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<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_bluebasin.jpg" alt="Foto" title="Das Blue Basin" width="500" height="375" />
</p>
<p>
Der Rest der Tour ist schnell erzählt. Etwa 40 Meilen vor unserem Ziel bringt mich Anje unter einem Vorwand dazu, auf einem Parkplatz im National Forest anzuhalten und lässt eine offensichtlich angeheuerte Wespe auf mich los. Den Rest der Strecke überlasse ich also ihr das Steuer und presse eine Tüte Eis gegen meine Kniekehle. Bisher ist mir noch keine gebührende Rache eingefallen, aber ich arbeite dran!
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<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_highway25.jpg" alt="Foto" title="Highway" width="500" height="375" />
</p>
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Da die Pinkelpause ja nun abgebrochen (und damit auf den Wespenstich an sich reduziert) wurde, fahren wir mal wieder mit entsprechendem Blasendruck &#8212; ist es an dieser Stelle angemessen, vom &#8220;Running Gag&#8221; zu sprechen? &#8212; zur Information und finden unser Motel. Da es Nachmittag ist, beschließen wir, uns in Pendleton umzuschauen. Geht schnell, der Ort mag zwar 15000 Einwohner haben, macht aber nichts daraus. Die meisten Geschäfte sind geschlossen, beim Chinesen ist es still, und wir sind froh, unser Abendessen dort &#8220;to go&#8221; bestellt zu haben. Wir einigen uns darauf, &#8220;den amerikanischen Traum verschlafen&#8221; zum Motto der Stadt zu machen und gehen nach Hause.
</p>
<p><span id="more-22"></span><br />
Pendleton, OR</p>
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		<title>In den Farbtopf gefallen</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2005 07:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anje</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur mit Unmut verließen wir heute morgen unser Zimmer in der Econo Lodge. Das Motel war bisher mit Abstand das Beste auf unserer Rundreise. Aber wir hatten ja wieder viel vor und wollten auch die nächsten Stationen genießen. Heute war der Tag der Berge. Nun gut, zunächst fuhren wir durch Redmond (nein, nicht die Hauptstadt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Nur mit Unmut verließen wir heute morgen unser Zimmer in der Econo Lodge. Das Motel war bisher mit Abstand das Beste auf unserer Rundreise. Aber wir hatten ja wieder viel vor und wollten auch die nächsten Stationen genießen.
</p>
<p>
Heute war der Tag der Berge. Nun gut, zunächst fuhren wir durch Redmond (nein, nicht die Hauptstadt von Microsoftanien &#8212; aber Bill Gates statten wir auch noch einen Besuch ab). Dann ging es zum Smith Rock State Park (was sich hier alles State Park nennt, ist unglaublich) &#8212; ein Kletterparadies! Überhaupt hat sich die Landschaft dramatisch verändert seit der Küste: hier ist alles mehr wie Prärie, viel kahler und hügliger. Und deshalb wollten wir es genauer wissen. Wir entschlossen uns für einen Abstecher zur Big Summit Prairie zu machen &#8212; eine prärie-ähnliche Hochebene mit haufenweise Rindviechern. Der Weg führte hauptsächlich über nicht asphaltierte Straßen &#8212; ein Fluch für unser Auto, das jetzt einfach nur schlimm (sprich: dreckig) aussieht.
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<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_unterwegs.jpg" alt="Foto" title="Tafelberge unterwegs" width="500" height="375" />
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Irgendwann auf der Strecke musste ich allerdings anhalten, weil ich in der Ferne einen Bären (und kurz danach ihr Junges) die Straße überqueren sah. Naja, vielleicht sollte ich mir doch eine Brille zulegen, denn einen Augenblick später musste ich feststellen, dass es doch nur zwei Kühe waren, die sich entschlossen hatten, ihre Artgenossen auf der anderen Straßenseite zu besuchen. Eine weitere Kuh entschied sich dann noch, kurz vor unserem Auto die Straße zu überqueren, in der Mitte stehen zu bleiben und uns dumm anzuschauen.
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<p>
Auf diesem Wege gelangten wir dann nach Mitchell, unserem Tagesziel. Bevor wir jedoch in unser Hotel eincheckten, statteten wir dem Schwarzbären Henry einen Besuch ab, dessen Besitzer der Tankstellenwart von Mitchell ist. Danach standen die Painted Hills auf dem Programm (ach nein, vorher machten wir noch einen kleinen Rundgang durch die &#8220;Stadt&#8221;, was allerdings bei weniger als 50 Einwohnern nicht wirklich sehr lange dauerte).
</p>
<p>
Die Painted Hills sind einfach der Wahnsinn!!! So etwas Tolles habe ich noch nie gesehen &#8212; es ist, als hätte jemand auf goldfarbene Berge Streifen mit roter Farbe gemalt und dann schwarze Punkte mit Wasserfarbe dazugesetzt. Das muss man gesehen haben. Unser Reiseführer (Fodor hat echt gute Tipps) empfahl die Berge bei Dämmerung oder nach Regen zu besichtigen. Da Regen im Sommer hier nur spärlich fällt (und wir nicht so viel Zeit haben, auf welchen zu warten), entschlossen wir uns am Abend den Bergen zum zweiten Mal einen Besuch abzustatten. Noch mehr Wahnsinn! Die Farben sahen auf einmal ganz anders aus. Waren das wirklich die gleichen Berge??? Wir konnten es kaum glauben
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<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_paintedhills2.jpg" alt="Foto" title="Painted Hills" width="500" height="375" />
</p>
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<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_farbspiel.jpg" alt="Foto" title="Farbenspiel" width="500" height="375" />
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<p>
Ein Abendessen im Bridge Creek Café blieb uns leider verwehrt (&#8220;closed&#8221;), so dass wir zu unserem eigenen Proviant greifen mussten. Nicht weiter schlimm, denn unser Hotel und auch unser Zimmer sprüht nur so vor Charme.
</p>
<p>
<img src="http://www.wendtswelt.de/bilder/usa05_paintedhills.jpg" alt="Foto" title="Painted Hills bei Sonnenuntergang" width="500" height="375" />
</p>
<p><span id="more-23"></span><br />
Mitchell, OR</p>
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